Randnotizen
Notizen am Rande – ganz zufällig ausgewählt

Archiv für die: ‘Musik’ Kategorie

Marc Sway

05. Sep, 2010

Marc Sway singt "Alli mini Äntli"

… und die Kinder.  Vor seinem gestrigen Auftritt in Schwyz hat Marc Sway kurz halt gemacht in Cham.

Um 18 Uhr stand er auf der Bühne des SC Chams – welcher dieses Wochenende den 100. Geburtstag feierte. Für ihn wohl ebenso überraschend, wie für die meist doch älteren Zuschauer (wie die Kinder), wünschte sich ein Kind  “Junig Schwän und Äntli Alli mini Äntli” von Marc Sway gesungen. Nach einem wirklich kurzen Augenblick des Erstaunens wagte sich Marc Sway an seine ureigenste Version dieses Kinderlied-Klassikers und durfte sich den wohl

Ritschi in Cham

verdienten Applaus vom Publikum abholen. Gesamthaft mochte er zu überzeugen, obwohl man zu spüren meinte, dass er mit seinen Gedanken halbwegs auf dem Weg nach Schwyz war.

Ritschi, welcher im Anschluss aufspielte, kannte den Hirsgarten bereits durch sein Engagement bei “Die Patienten” von Marco Rima und genoss es sichtlich, seinen letzten Openair-Auftritt für dieses Jahr in Cham bei relativ angenehmen Temperaturen mit den zahlreich erschienen Gästen zu feiern.  Es schien, als ob Ritschi – zusammen mit seiner Band – noch einmal das Allerbeste seiner Tournee bringen wollte und das Publikum dankte es ihm mit häufigem und lauten Applaus.

Ein gelungenes Festprogramm, welches der SC Cham zugunsten der Bevölkerung auf die Beine stellte und von den zahlreichen BesucherInnen auch dadurch belohnt wurde, dass man (auch wir) die zahlreichen grösseren und kleineren Festbeizli testete – und von den moderaten Preisen (und der Qualität der gereichten Speisen) angenehm überrascht war.

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Dada Ante Portas

04. Sep, 2010

In Cham

Mama post caminis…

Ein paar Leute hätten meinen Konzerttipp noch lesen können. Anderseits war es so zumindest kein Gedränge aber trotzdem voll.

Ihren letzten Open-Air-Auftritt im Jahre 2010 gaben “dada ante portas” am Freitagabend in Cham. Nach einem Jahr touren war es beeindruckend, wie die Jungs mit ihren MusikerInnen ihre ungebrochene Begeisterung zeigten. (Sogar im eigentlich abgetrennten Seitenbereich der Bühne sangen, tanzten und klatschten die Tourmitglieder mit).

Gängiger Pop vermischt mit dem Einbezug des Publikums und begleitet von einer Geige, einem Kontrabass, einer Trompete und einer Posaune – der Sound stimmt(e).

Am Samstag, 4. September kann man sich Marc Sway, mit der souligen Stimme und dann Ritschi (dessen Plüsch-Bassist am Freitag anwesend war) zu Gemüte führen, bevor um 22 Uhr ein sorgfältig zusammengestelltes Feuerwerk die Attraktionen der 100 Jahre Feier des SC Cham im Hirsgarten ausklingen lassen. Besuchsempfehlung: Man sollte hingehen!

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Violinistin gesucht

09. Aug, 2010

Der Zufall wollte es heute (eigentlich war es kein Zufall – ich schiebe es einmal meinem Onkel in die Schuhe), dass ich Ohrenzeuge eines klassischen Konzertes wurde. Nichts gegen Klassik, ich liebe klassische Musik, zur richtigen Zeit und in mehr oder weniger homöophatischen Dosen verabreicht, ein Hörgenuss.

Mein Geist wurde animiert, auf Wanderschaft zu gehen und blieb an einem eher unrühmlichen Ereignis hängen, dass irgendwann im Zeitraum zwischen 1998 und 2003 geschah. Eigentlich ist es eine Verkettung von unrühmlichen Ereignissen, da ich weder Jahr noch Name noch Grund abrufen kann…

Ich lernte irgend einmal eine Violinistin kennen. Eine Berufsviolinistin, welche auch ziemlich gut gewesen sein musste (oder noch immer ist). Ein, zwei Treffen und möglicherweise ein paar Telefonate waren wohl alles, bevor ich diese etwa gleichaltrige Violinistin eines abends (und diese Szene hat sich in meinem Kopf eingebrannt) im heftigsten Schneefall nur wenige Schritte von meinem damaligen Arbeitsort aufs heftigste abkanzelte und stante pedes zurück nach Hause schickte. Und das war immerhin irgendwo in der Region Winterthur.

Meine damalige Standpauke war wohl eher Ausdruck meines Unvermögens, mit der gegebenen Situation klar zu kommen und hat wohl wenig bis nichts mit der Person zu tun gehabt. Aber noch heute mache ich mir zumindest zwei Vorwürfe: 1. Ich habe die Dame nicht in das warme Büro hereingebeten. 2. Ich habe sie und ihre Violine draussen in der Kälte stehen lassen. (Nach der Standpauke)

Nun, auch für die damalige Zeit war das eher ein Beispiel rüpelhaften Benehmens wie für meine Persönlichkeit und auch eine Entschuldigung machte nicht mehr gut, was ich damals zerstörte.

Item – heute wollte ich – angestachelt durch das Konzert, herausfinden, wem ich damals meine unhöflichste Seite zeigte, um der Situation wenigstens einen Namen und ein Gesicht zu geben. Vergebens – und so wird mich auch zukünftig das Spiel einer Violine immer an dieses Ereignis erinnern. Möge es “meiner” Violinistin gut gehen.

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Meine Fussball-WM Erkenntnis

13. Jun, 2010

Am Radio hört man hin und wieder ganz tolle (süd-) afrikanische Musik. Ansonsten frage ich mich, wie man sich der kollektiven Fussball-Schwemme entziehen kann, die noch 29 Tage anhalten wird.

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Was macht man am Sonntag VIII

01. Mai, 2010

Für alle, die nicht so regional verwurzelt sind: Porky-Valley =Säuliamt

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Es wintert

05. Jan, 2010

… draussen. Die kalte Jahreszeit hat auch das Flachland im Griff.

Derweil ist das 13. Snowpenair am Samstag komplett ausverkauft. In den Genuss von Natacha, the Baseballs, the Foreigners und Amy MacDonald kommen demnach nur diejenigen, die klug genug waren, bereits im alten Jahr die Tickets zu bestellen oder jetzt dumm genug sind, ein mehrfaches auf den bekannten Ersteigerungsplattformen auszugeben.

Mein persönlich 4. SnowpenAir wartet auf mich.

Das (volkstümliche) Programm für den Sonntag finden Sie hier.

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Weihnachtswunsch

11. Dez, 2009

Auf der Suche nach einer musikalischen Beilage in meinem Adventskalender bin ich nach stundenlangem youtuben auf diesen Weihnachtswunsch gestossen.

Zurück im Jahr 1953 hatte man halt noch keine Playstation, keinen Computer und auch kein YouTube – aber bereits einige ausgefallene Wünsche.

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SnowpenAir 2010

08. Dez, 2009
Fantastische Kulisse 2009

Fantastische Kulisse 2009

Vermutlich muss man sich schon bald beeilen, wenn man ein Ticket für das SnowpenAir 2010 vom 10. April 2010 ergattern möchte. Das Line-Up mit der Bernerin Natacha, The Baseballs, Foreigners und als Main-Act AmyMacdonald am Samstag versprechen gute 6 Stunden Musik vom Feinsten. Ich mag mich noch gut erinnern, dass für das letzte Konzert anfangs Jahr plötzlich “ausverkauft” auf der Homepage erschien – lange bevor man überhaupt sich auf die winterlichen Verhältnisse auf der Kleinen Scheidegg einstimmen konnte.

Die Preise klettern erstmals über 100.– Franken, nämlich 104.– Franken für die Bahnfahrt von allen Stationen der Jungfraubahnen (BOB ab Interlaken) bis zur Kleinen Scheidegg und den Eintritt zum Konzert – für mich aber noch immer ein durchaus gerechtferigter Preis, erstens ist die Anreise schon ein (manchmal enges) fantastisches Erlebnis und die Schneearena bietet ein ganz besonderes “Etwas”. In den letzten Jahren hatte der Wettergott jeweils das seinige dazu beigetragen, dass man sich eher einen Sonnenbrand einfing, als mit klammen Fingern einen heissen Tee schlürfte.

Noch bin ich mir nicht ganz sicher, ob es im Jahr 2010 für mich auch klappt, allen anderen empfehle ich baldmöglichst ein Ticket zu kaufen, entweder im Ticketshop der Jungfraubahnen, bei Ticketcorner oder z.B. im Manor (mit Ticketservice).

Erwähnt werden soll auch noch der Sonntag, 11. April 2010, an dem Freunde der eher volkstümlichen Musik für 64.– (inklusive Bahnfahrt) ein schönes Erlebnis in den Berner Alpen geboten wird.

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