Randnotizen
Notizen am Rande – ganz zufällig ausgewählt

Archiv für die: ‘Konsum’ Kategorie

“Rentner abgezockt”

30. Aug, 2010

schreibt tagesanzeiger.ch hier. Wie ich weiss, sind die Unternehmen momentan auch gerade in der Innerschweiz, respektive auch in Hünenberg auf “Kundenfang”.

Obwohl immer wieder alle Menschen behaupten, dass Sie auf solche “Werbefahrten, Gewinnversprechungen und Anpreisungen” vollkommen immun sind – gelingt es den Verkäufern immer wieder, Ware loszuwerden.

Im vom Tagi geschilderten Fall waren es am Schluss 5 Matratzen à 3000.– = 15’000.– CHF. Nehmen wir an, dass dabei alle Ihren Wertschein von 1’300.– verwendet haben (5×1’300 = 6’500.–) bleiben dem Unternehmer noch 8’500.– Für den Reisecar bezahlt er allerhöchstens 500.–, bleiben noch 8’000.–. Bei einer Teilnehmerzahl von ca. 40 Personen rechnen wir einmal grosszügig mit 10.– für das Frühstück und 20.– für das Mittagessen (40×30.– = 1’200.–), bleiben noch 6’800.– Franken. In der Schweiz bin ich auf einen Preis von ca. 800.– für ein Magnetfeld-Unterbett gestossen, im EU-Raum sollen die etwa 300 – 400 Euro kosten. (5×800.– = 4’000.–), dann bleiben noch 2’800.– für den Oberschwatzer.  Vielleicht verschwendet er noch ein paar hundert Franken für die “Werbegeschenke”, aber auch nur vielleicht.

Ansonsten hat der Werbe-Fritze an einem Tag mehr verdient, als viele andere in einem halben Monat und garantiert mehr, als die “lieben” Rentner im Monat an AHV erhalten.

Die Moral der Geschichte: Würden alle, die behaupten, auf einen solchen “Schmarren” nicht reinzufallen, tatsächlich den Wisch dem Altpapier übergeben, gäbe es diese Firmen schon lange nicht mehr.

Auf K-Tipp können Sie sich über solche Werbefahrten kundig machen – aber Vorsicht, die Firma, welche heute XY heisst, wirbt morgen einfach als Firma ZW.

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I can’t beat youtube

28. Aug, 2010

Nur hinter Youtube

… aber noch vor der Facebook Seite der Migros.

Grundsätzlich frage ich mich, wieviel Sie für SEO ausgeben. Ich habe – ausser Internetpräsenz – noch nichts aufgewendet.

Wer jetzt wegen dem Huhn Chocolate und der Kuh Muffin diesen Beitrag liest – das Video können Sie auf meiner Seite sehen, der Link für den Chicken-Song als Klingelton habe ich ebenfalls dort eingefügt.

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Liebe Kaspersky Menschen

25. Aug, 2010

Eigentlich schätze ich ja euer Produkt und habe es auch schon einigen anderen Menschen weiterempfohlen. Soviel dazu.

Aber warum um aller Viren – Willen behandelt ihr eure Kunden wie unbedarfte Idioten, wenn es um die Verlängerung des Virenschutzes geht.

Ab dem 13. (?) Tag vor Ablauf des Schutzes poppt sich dieser blöde Reminder (1 x ist gut, 2 x ist hilfreich, 3 x für die Vergesslichen, X x ist eine Belästigung) ständig auf den Bildschirm.

Es ist mein Recht, den Schutz auslaufen zu lassen, den Schutz am letzen Tag der aktuellen Lizenz zu verlängern oder erst eine Woche später – also lasst doch das mit den immer wieder auftauchenden Fenstern. Bitte.

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Google-(Migros)-& Ich

24. Aug, 2010

Screenshot 24.8.10, 23.32 Uhr

Google wird mir wohl keine Antwort geben, die Migros würde mich wohl lieber weiter hinten sehen und ich habe keine Ahnung, wieso ich immer wieder in den ersten Rängen lande.

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Migros hat den Blog-Watch

24. Aug, 2010

Natürlich ist das keine News, da verschiedene Hardcore-Blogger schon vor Monaten extra für die Migros Beiträge verfassten und sich ebendiese Beiträge auch ganz brav vom Blogüberwachungsteam der Migros kommentieren liessen.

Es zeigt eigentlich nur, dass ich:

  • a) ein blogistisches Leichtgewicht bin – und damit noch immer gut Leben kann.
  • b) meinen Mit-Bloggern (sofern ich mich den auch als Blogger bezeichnen könnte) viel zuwenig Aufmerksamkeit schenke.

Vor allem Punkt b würde mich da stören, wenn es sich nicht immer auf die “Schwergewichte” reduzieren würde. Nein, es ärgert mich viel mehr, dass ich mich viel zu wenig auf den Seiten der “Kleinen” aufhalte und noch viel, viel weniger Kommentare verfasse. Allerdings habe ich für mich noch kein Rezept gefunden, wie ich mich fundiert durch die verschiedensten Beiträge durchlesen könnte und gleichzeitig noch Kommentare verfassen sollte. Daher einmal herzliches “Danke schön” an diejenigen BloggerInnen, die trotz meinem Schweigen immer wieder vorbeischauen.

Zurück zur Migros.

Da scheinen (wie ich heute zum ersten Mal auf verschiedenen Seiten nachlesen konnte) durchaus intelligente Migros 2.0 MitarbeiterInnen einzelne Blogs auf migrosrelevante Themen zu durchforsten und in relativ kurzer Zeit eine wohlformulierte Antwort zu kreieren. Womit bereits eine neue Problematik entsteht. Da stellen (oft) namenslose Blogger eine mehr oder weniger gut recherchierte “Story” ins Netz, auf welche die Migros-Netzüberwacher trotz Anonymisierung und teilweise wilder Vermutungen sachlich reagieren sollten.

Manchmal verstehe ich die Blogwelt keine Haarbreite.

So zum Beispiel, wenn sich BloggerInnen über adressierte Werbesendungen der Migros ereifern, sich aber fleissig Cumulus-Punkte gutschreiben lassen. So doof können doch nicht einmal BloggerInnen sein, dass Sie die AGBs der Cumuluskarte nicht lesen können – oder den kleinen Satz in jeder Werbesendung, bei dem man darauf hingewiesen wird, dass man der Migros seine Adresse für adressierte Werbesendungen zur Verfügung gestellt hat und dies jederzeit ändern kann. Die Webexperten ärgern sich über das wöchentlich zugestellte MM – MigrosMagazin. Haben aber keine Ahnung, dass 1 Anruf (möglicherweise sogar der Kontakt mit der M-Infoline) genügt und die Migros verzichtet sofort auf die Papierverschwendung – zumindest im Briefkasten.

Da mach ich doch dem Blogwatch-Team der Migros glatt einen extrem guten Vorschlag – ignorieren Sie meinen Blog weiterhin – wenn ich eine Antwort der Migros will auf eine für mich brennende Frage, wende ich mich an die Infoline.

Ok, ganz ignorieren müssen Sie mich ja nicht – Sie könnten ihre Argumente mittels Naturalien verständlich machen:

  • Ärgere ich mich über die Migros und sie möchten mich gnädig stimmen – die Sea Salt & Black Pepper Chips schaden zwar meiner Figur, machen mich aber unheimlich gefügig.
  • Lobe ich die Migros über das Klee und sie möchten mich wieder zu ein bisschen mehr Sachlichkeit mahnen, dann geht nichts über eine Tasse Max-Havelaar Delizio-Kaffee. Meine Delizio-Kaffeemaschine hat zwar etwa 1 Monat nach Garantieablauf angefangen aus allen Löchern zu tropfen, trotzdem lass ich mir den Kaffeegenuss (noch) nicht entgehen.

Damit wünsche ich dem Blogwatch-Team der Migros noch eine lange und erfolgreiche Zukunft.

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Das Web – Grauen im Quadrat

24. Aug, 2010

Screenshot

Zugegeben, es gibt noch schlechteres, aber was Sie hier links sehen ist das klassische Beispiel, wenn jemand meint, er könne auf allen Hochzeiten tanzen.

Ein begnadeter Musiker hat für sich einmal eine Homepage erstellt, mit den schönen, alten Frames und Scrollbars, wie Sie bereits vor Jahren nicht mehr ganz modern waren.

Weil er diese Vorlage kennt, hat er das ganze Konzept auch für ein “exklusives” Restaurant im Kanton Zug übernommen, welches ihm (möglicherweise aus Goodwill) den Auftrag für eine neue Homepage übergab.

Da darf man sich dann kreuz und quer durch die Website klicken – darauf bedacht, dass im Hauptframe sich immer wieder die neuen Frames öffnen, Bilder vergrössert werden (zurück geht es dann allerdings nur noch mit der Retour-Taste des Browsers) und sich PDF’s öffnen. (Mit Firefox).

Das Restaurant, nicht nur exklusiv und an exklusiver Lage, hat sich auch für den “Best of Swiss Gastro Award 2010″ eingekauft und präsentiert sich dort ziemlich modern. Gut, dass man sich von seinen eigenen Gästen bewerten lassen kann und mit der korrekten Einreichung der Unterlagen auch quasi nominiert ist.

Immerhin – die Informationen sind aktuell.

Leider ist dies kein Einzelfall – sehr oft wird irgend einmal ein Webauftritt realisiert, hemdsärmlig und rudimentär, was grundsätzlich nicht schlecht ist, dann bleibt man aber stehen oder vergisst schlichtwegs, dass der Web-Auftritt eine nicht zu unterschätzende Visitenkarte in der heutigen Zeit darstellt.

Selbst in diesem Metier tätig, weiss ich zwar, dass man mit Begriffen wie Frames, Barrierefreiheit, CMS, Crossbrowsing, Java-Script, CSS, wie auch “möglichst kompatiblen Darstellungsweisen” usw. höchstens auf verständnisloses Kopfnicken stösst und ein Up-Date meist an den fehlenden Informationen scheitert. Als Webmaster für diverse (und bald ein paar neue) Websites, gebe ich mir aber immerhin die Mühe, mit den aktuellen Entwicklungen Schritt zu halten und den Auftraggebern vorallem die Nachteile von rein scriptbasierten Anwendungen aufzuzeigen. So gibt es  Websites, welche z.B. für die Inhaltdarstellung einzig ein Javascript benützen – ist das Ausführen von Scripts auf dem Computer eingeschränkt oder sogar verboten, hat der Besucher gerade einmal die Startseite und sonst nichts. Auch Frames im Stile der Uralt-Frontpage Vorlagen sind mittlerweile durch viel elegantere Lösungen ersetzen.

Sollte sich also der Musiklehrer oder das Restaurant eine modernere, respektive auch benutzerfreundlichere Website wünschen. Ich bin bereit.

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Suchbegriffe heute

23. Aug, 2010

Die heutigen Suchbegriffe

Hier ein paar Antworten zu den Stichworten:

Migros Huhn: Chocolate, mit dem “Chicken Song”, speziell für die Migros komponiert, aktuell mit dem 2. Werbespot, wo Chocolate das Huhn, Muffin, die euter- und hornlose Kuh, in die Migros-Filiale führt.

Amy Belle: Schottische Folks-Sängerin. Wurde durch das Duett mit Rod Stewart “I don’t want to talk about it…” (2004) über Nacht quasi weltberühmt. Leider hat sie bis heute trotz einer fantastischen Stimme den Durchbruch nicht geschafft.

H??rner: Hörner, Hörner aufsetzen, Hörner abschneiden

Wettbewerb Chalet: Vor etwa einem Jahr konnte man gleich mehrmals ein “Chalet” gewinnen. Der bekannteste Wettbewerb war wohl das Chalet für 300’000 von Aproz. Ich denke mal, die haben sich damals um eine Null verrechnet.

Verkehrsschilder Kanton Zug: Ein ganz spezieller Fall – natürlich, als Eingeborene(r) schlägt man sich immer durch – als Auswärtige(r) manchmal ein Buch mit 7 Siegeln, was ich schon als Fahrprüfungsabsolvent bewies. Auf die Nennung des Fahrziels durch den Prüfungsexperten machte ich mich exakt 180 Grad entgegen den Wegweisern auf den Weg. Baustellensignalisationen usw. sind manchmal vor der Aufhebung der Baustelle korrekt und in der in anderen Kantonen bekannten Form aufgestellt.

Seefest September 2010: Keine Ahnung

DRS3 Verkehrsmeldung falsch: Falsche Richtung, falscher Kanton oder falsche Schlussfolgerung sind leider nicht nur bei meinem roten Tuch, der “Madame Göpferli” fast an der Tagesordnung. Gelegentlich habe ich mir schon überlegt, ob eine “Schulreise” Wissen vermitteln würde. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob die übermittelten Daten schon fehlerhaft sind.

Tagi Fotowettbewerb: Aktuelles Thema: Katzen. Findet man auf tagesanzeiger.ch, wenn man hartnäckig genug sucht.

m-infoline mailadresse: Benutzen Sie doch das Kontaktformular auf migros.ch

Sassal Masone H??henweg: z.B. vom Bernina Hospiz aus geht es hoch. Wunderbare Sicht ins Val Poschiavo und auf den Palü (?) Gletscher. Marmotta wüsste das.

Bannalpsee: Extrem toller Ausflugsort in der Zentralschweiz, erreichbar mit der blauen und/oder roten Luftseilbahn. Bedient von ein und derselben Person. Die rote Luftseilbahn (die kleinere Kabine an den Bannalpsee) verspricht besseren Schaukel- und Höhenkick. Für eine gemütliche Rundwanderung um den Bannalpsee haben wir die Chrüzhütte als Startort gewählt. (Blaue Bahn).

Migros Pepsi Aktion: Letzte Woche war glaubs Spar dran, vor drei Wochen die Coop, dann wird es wohl noch eine Woche gehen, bis die Migros wieder dran ist. Aber das Pepsi Twist findet man nirgendwo!!!

Werbung Migros mit dem Huhn und der Kuh: Siehe oben.

Daniel Jositsch und die Bodania: Ob er ein Bodaner ist oder nicht, könnte ich zwar hier veröffentlichen. Mach ich aber nicht. Auf jeden Fall war er auch an der HSG.

Coop Schilthorn: Stopp, das Schilthorn gehört noch bis am 7.11.2010 der Migros, respektive InhaberInnen der Cumulus-Karte. Das einfache Vorweisen der Cumuluskarte gibt Ihnen einen 30.– Rabatt auf den Piz Gloria. Für 60 Franken (Vollpreis) oder 40 Franken (Halbtax, GA) drehen Sie sich wie einst James Bond auf dem Schilthorn. Coop bringt Sie für 100.– Einkauf und 25.– Billettkosten auf die Schynige Platte, auch nicht zu verachten. (Nicht Coop, ich meine die Schynige Platte). Auf Coop findet man nichts (zumindest ich nicht) über die laufende Aktion, dafür habe ich herausgefunden, dass man 1998 für 24.– auf die Schynige Platte düsen konnte.

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Das Umweltbewusstsein

10. Aug, 2010

Screenshot coop.ch

Oben läuft der Banner über 100% Bio.

Rechts werden die nachhaltigsten Windeln beworben.

Rechts unten wird auf die umweltbewussten Transportplanungen des Coops hingewiesen.

Da kommt dieser Hinweis auf 10-fach Flugmeilen ein bisschen quer daher.

Ok, auch der Papst ist nur ein Mensch und muss er einmal aufs Örtchen, stinkt es genau gleich, wie “bei mir und bei Dir…”.

Nein, ich habe nichts gegen das Fliegen, es ist Bestandteil unserer Mobilität und wird in den kommenden Jahren weiterhin ein Bestandteil unser Reiselust sein. Aber wenn ich schon ökologisches Handeln (im erweiterten Sinne des Wortes) auf meine Fahnen schreibe, sollte ich nicht ökologisch nicht sinnvolle Kaufanreize schaffen.

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