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Wochen-Mix
31. Aug, 2010Am Wochenende war ja Chilbi in Hünenberg, das nutzten einige Menschen, um sich am Sonntag in den Beizlis zu verpflegen. Dies wiederum überraschte die Veranstalter scheinbar so stark, dass stundenlange Wartezeiten auch dem Ständerat zugemutet wurden. An der selben “Chilbi” (Kirchweihfest) präsentierte sich auch die Gläubigste aller Parteien um auf Stimmenfang zu gehen. Mindestens einem Kandidaten (und nicht meinem ehemaligen Zunftratskollegen) müsste dabei mindestens das “C” abgesprochen werden. Vielleicht wollte die Partei aber auch einfach subtil darauf hinweisen, was wir alle schon wissen – die Politik ist heutzutage eine Chilbi.
Zur gleichen Zeit fand in der Nähe – auf dem einzigen homologierten Baseball-Feld des Kantons Zug ein “Tag des offenen Baseballs” statt. Hatte leider viel zuwenig Zuschauer. Bevor ich (selbst nicht sattelfest) meiner Partnerin die Spielregeln erklären konnte, erkannte sie das “Brennball” aus vergangenen Zeiten – so kann man es auch sehen und mir wurden waghalsige Erklärungsversuche erspart.
Schon seit Monaten wird bei uns ja die Hauptstrasse saniert, wie auch für das Bio-Energie-Netz Leitungen in der Erde vergraben. Seit Monaten scheinen nun einige Isolationsleitungen (über 100 Meter) komplett überflüssig zu sein. Die lagern daher auf dem (wenig begangenen) Trottoir. Irgendwann wird das einheimische Bauunternehmen die entweder verschenken, wegräumen oder sie werden vielleicht vom Schnee im Winter zugedeckt… Mehr Hoffnung besteht für die – ebenfalls in der Nähe und seit Monaten auf der Strasse gelagerten – Dolendeckel, Randsteine, Schachtwände usw… die könnten eventuell sogar einmal gebraucht werden – bis dahin könnten sich findige Bauunternehmen ihren Vorrat aufstocken. (Wäre es Kupfer, hätte es sich wenigstens schon lange selbst entsorgt). Da habe ich doch einmal behauptet, die Bauerei sei vorbei – könnte auch fast stimmen, wären da nicht die paar Zentimeter Asphalt, die nicht nur auf der Strasse fehlen, sondern besonders spürbar bei Ein- und Ausfahrten.
Womit ich meinen Horizont erweitere, mich frage, wie gleichzeitig Grüne und SVP am selben Ort ihren Parteitag abhalten können und die “Linken Chaoten” das nicht interessiert, dass dabei das gleichzeitig stattfindende “Ferrari-Treffen” den Kürzeren zog und von Baar nach Sempach gezügelt wurde, hat nichts mit Politik zu tun.
Apropos Politik – wen würden Sie am 22. September als neuen Bundesrat wählen? So rein objektiv? Wenn Sie sich für das Wohl der Schweiz wirklich einsetzen müssten? Ganz klar, dass man dies noch nicht sagen kann, bevor die SVP ihre 5 Kandidaten präsentiert hat. Und weil – so das System noch halbwegs funktioniert – ein SP- und ein FDP-Kandidat gewählt werden, braucht die SVP Kanonenfutter zum Verheizen, da gibt es nur einen, der das so nicht sieht. 1. Christoph Blocher 2. Christoph Blocher 3. Christoph Blocher 4. Christoph Blocher 5. Christoph Blocher. Womit das Geheimnis hier drei Tage im Voraus gelüftet wurde. Spätestens 2011 verschenkt die SVP auch Ueli Maurer einer anderen Partei, weil der sich viel zu konkordant überhaupt nicht publikumswirksam im Hintergrund hält.
Böse Zungen behaupten zwar, dass er bei einem parteiinternen “Screening” (etwa: Vorstellen aller Varianten) ein Auftrittsverbot für das Jahr 2010 erhalten hat, da er gegen die Reh-Augen der Doris Leuthard absolut keine Chancen gehabt hätte – sind aber nur böse Gerüchte. Wobei… eigentlich wären die Schlagzeilen doch wünschenswert, so à la “Zottel-Ueli streitet sich mit Bambi-Doris”.
Weg von der Politik, hin zur Wirtschaft – Haben Sie den Kuschelspot der UBS schon einmal gesehen? Auf http://www.ubs.com/1/g/about/brand/advertising.html kann man den sich einmal anschauen. Passt nicht so ganz zum Engagement der UBS beim Formel1. Wobei mir die Unterstützung des Sauber-Rennstalls viel bedeutet. Ich mag das dem Peter Sauber gönnen.
Um bei der Wirtschaft zu bleiben – haben Sie sich auch schon gefragt warum der Euro so tief wie noch nie ist – wir aber trotzdem nicht davon profitieren? Und wenn Sie sich das schon einmal gefragt haben, waren Sie da nicht erstaunt über all die Antworten, die uns die gescheiten Ökonomen hinwerfen?
Ach ja – positive Erkenntnisse gab es in dieser Woche natürlich auch… Wo hab ich sie nur hingelegt…
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Was macht man am Sonntag XXI
28. Aug, 2010(Dieser Beitrag wird am Samstag, ab 13.45 Uhr veröffentlicht, zur Qualifikation in Spa)
Entweder treibt man endlich wieder einmal ein bisschen Sport (natürlich vor dem TV) und schaut, wen der Schumi dieses Mal auf der Abschussliste hat. Belgien eignet sich dafür ja auch ziemlich gut.
Alle anderen sind eingeladen, sich selbst ein bisschen wie Schumi zu benehmen, auf der Putschibahn der Hünenberger Chilbi.
Oder durch die Stände zu flanieren.
Oder sich in den (Vereins-) Beizli etwas zu Gemüte zu führen.
Oder an den Chilbiständen irgend etwas Kitschiges zu kaufen.
Oder um 09.30 Uhr im St. Wolfgang dem Gottesdienst beizuwohnen.
Auf jeden Fall trifft man sich an der Hünenberger Chilbi.
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Nicht alles
25. Aug, 2010… färbt ab.
Ich wünsche Sean Connery alles Gute, Gesundheit und weiterhin viel Freude zu seinem 80. Geburtstag.
Um den obigen Satz zu Ende zu schreiben.. zum Glück nicht, denn ebenfalls am 25.8. ist Iwan “Der Schreckliche” (1530) geboren. Die bayrischen Könige hatten es ebenfalls mit dem 25.8. Ludwig I (1786) und Ludwig II (1845). Claudia Schiffer (1970) hat nichts von mir und mit Amy Macdonald (1987) würde ich gerne ganz viel gemein haben. Geistig würde ich mich dabei noch mit Bruno Manser (1954) verbunden fühlen. Er ist seit dem Jahr 2000 im malaysischen Urwald vermisst. Schlussendlich kann man es aber drehen und wenden, wie man will, ich bleib ich. Und das ist – vielleicht nicht immer zu meinem Vorteil – auch gut so.
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Suchbegriffe heute
23. Aug, 2010Hier ein paar Antworten zu den Stichworten:
Migros Huhn: Chocolate, mit dem “Chicken Song”, speziell für die Migros komponiert, aktuell mit dem 2. Werbespot, wo Chocolate das Huhn, Muffin, die euter- und hornlose Kuh, in die Migros-Filiale führt.
Amy Belle: Schottische Folks-Sängerin. Wurde durch das Duett mit Rod Stewart “I don’t want to talk about it…” (2004) über Nacht quasi weltberühmt. Leider hat sie bis heute trotz einer fantastischen Stimme den Durchbruch nicht geschafft.
H??rner: Hörner, Hörner aufsetzen, Hörner abschneiden
Wettbewerb Chalet: Vor etwa einem Jahr konnte man gleich mehrmals ein “Chalet” gewinnen. Der bekannteste Wettbewerb war wohl das Chalet für 300’000 von Aproz. Ich denke mal, die haben sich damals um eine Null verrechnet.
Verkehrsschilder Kanton Zug: Ein ganz spezieller Fall – natürlich, als Eingeborene(r) schlägt man sich immer durch – als Auswärtige(r) manchmal ein Buch mit 7 Siegeln, was ich schon als Fahrprüfungsabsolvent bewies. Auf die Nennung des Fahrziels durch den Prüfungsexperten machte ich mich exakt 180 Grad entgegen den Wegweisern auf den Weg. Baustellensignalisationen usw. sind manchmal vor der Aufhebung der Baustelle korrekt und in der in anderen Kantonen bekannten Form aufgestellt.
Seefest September 2010: Keine Ahnung
DRS3 Verkehrsmeldung falsch: Falsche Richtung, falscher Kanton oder falsche Schlussfolgerung sind leider nicht nur bei meinem roten Tuch, der “Madame Göpferli” fast an der Tagesordnung. Gelegentlich habe ich mir schon überlegt, ob eine “Schulreise” Wissen vermitteln würde. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob die übermittelten Daten schon fehlerhaft sind.
Tagi Fotowettbewerb: Aktuelles Thema: Katzen. Findet man auf tagesanzeiger.ch, wenn man hartnäckig genug sucht.
m-infoline mailadresse: Benutzen Sie doch das Kontaktformular auf migros.ch
Sassal Masone H??henweg: z.B. vom Bernina Hospiz aus geht es hoch. Wunderbare Sicht ins Val Poschiavo und auf den Palü (?) Gletscher. Marmotta wüsste das.
Bannalpsee: Extrem toller Ausflugsort in der Zentralschweiz, erreichbar mit der blauen und/oder roten Luftseilbahn. Bedient von ein und derselben Person. Die rote Luftseilbahn (die kleinere Kabine an den Bannalpsee) verspricht besseren Schaukel- und Höhenkick. Für eine gemütliche Rundwanderung um den Bannalpsee haben wir die Chrüzhütte als Startort gewählt. (Blaue Bahn).
Migros Pepsi Aktion: Letzte Woche war glaubs Spar dran, vor drei Wochen die Coop, dann wird es wohl noch eine Woche gehen, bis die Migros wieder dran ist. Aber das Pepsi Twist findet man nirgendwo!!!
Werbung Migros mit dem Huhn und der Kuh: Siehe oben.
Daniel Jositsch und die Bodania: Ob er ein Bodaner ist oder nicht, könnte ich zwar hier veröffentlichen. Mach ich aber nicht. Auf jeden Fall war er auch an der HSG.
Coop Schilthorn: Stopp, das Schilthorn gehört noch bis am 7.11.2010 der Migros, respektive InhaberInnen der Cumulus-Karte. Das einfache Vorweisen der Cumuluskarte gibt Ihnen einen 30.– Rabatt auf den Piz Gloria. Für 60 Franken (Vollpreis) oder 40 Franken (Halbtax, GA) drehen Sie sich wie einst James Bond auf dem Schilthorn. Coop bringt Sie für 100.– Einkauf und 25.– Billettkosten auf die Schynige Platte, auch nicht zu verachten. (Nicht Coop, ich meine die Schynige Platte). Auf Coop findet man nichts (zumindest ich nicht) über die laufende Aktion, dafür habe ich herausgefunden, dass man 1998 für 24.– auf die Schynige Platte düsen konnte.
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Fextal
20. Aug, 2010
Neulich hatte man Claudio Abbado wieder in den Medien. Den einen ist er als (möglicherweise) bester Dirigent bekannt. Andere wiederum sind stolz, dass Claudio Abbado die gleiche Vorliebe teilen, wie sie selbst. So ist der Dirigent vor seinen Auftritten im KKL in Luzern regelmässiger Gast im Fextal. Heute wiederholte (?) SF ein Porträt von Ulrich Tilgner, der sich nicht scheute, zuhinterst im Fextal auf der Alp Muot Selvas am Ufer der Fedacla von Stein zu Stein zu springen. Diese beiden Persönlichkeiten stehen hier für die vielen weiteren Menschen, die man immer wieder im Fextal treffen kann, wandernd.
Vor bald einmal 14 Jahren durfte ich einen Werbetext über das Lötschental verfassen, notabene ohne dass ich das Tal hinter der Talenge von Goppenstein kannte. Ein paar Monate später öffnete sich mir das Tal und ich durfte über viele Jahre eine wunderbare (geschäftliche) Beziehung mit dem Lötschental eingehen. Mit den Menschen, die dort leben und arbeiten, mit der Natur, den Bergen und den verschiedenen Alpen. Möglicherweise tönt es pathetisch, aber ein Teil meines Herzens wird immer dort zuhause sein.
In den letzten Jahren durfte ich eine weitere Ecke der Schweiz näher kennen lernen, nämlich das (Ober-)Engadin mit seinen Seitentälern. Ich durfte im Fextal sein, wenn praktisch keine Touristen anwesend waren – ich durfte dem Kreisen des Adlers zuschauen und sah, wie der Bartgeier den Felswänden entlang flog. Es war die Natur, die mich wiederum eingeladen hatte und ohne Hintergedanken meine Anwesenheit zu liess. So kann ich Claudio Abbado und Ulrich Tilgner nur zustimmen, die im Val Fex etwas ganz besonderes sehen.
Das Val Fex ist aber beileibe nicht das einzige Tal, welches extrem unspektakulär die Besucher aufnimmt und ihnen eine nie zu vergessende Dosis “Natur” auf den weiteren Lebensweg mitgibt, das Val Trupchun (Nationalpark) mit der Parkhütte Varusch, das Val Roseg, der Gletscher Morteratsch, am Bernina die Alp Grüm (und die Wanderung dorthin) oder am Albula der Palpuognasee sind nur einige Perlen, die ich kennen lernen durfte.
Allen ist eines gemeinsam – es zählt nur die Natur.
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Da mach ich mit
17. Aug, 2010Henry Dunant, Gründer des Roten Kreuzes (1866), ist am 30. Oktober 1910 gestorben.
Zu seinem 100. Todestag (komisches Ding zu feiern), haben 60 Menschen aus nah und fern ihre Interpretation des “Roten Kreuzes” gemalt.
Die Bilder, welche 40 x 40 cm gross sind, kann man auf Ricardo.ch ersteigern.
Coop (hat in solchen Aktionen immer die Nase vorne) unterstützt die Aktion und HIER kann man alle Kunstwerke einmal in aller Ruhe anschauen.
Auch wenn ich mir meine 2 – 3 Favoriten bereits ausgesucht habe und bereits einmal mitgesteigert habe, gebe ich mich NICHT der Illusion hin, dass ich schlussendlich glücklicher Besitzer eines Original-MR-MRS X-Bildes bin. Aber immerhin kann ich den Preis einmal über das Mindestangebot heben.
Da 60 Bilder höchstens 60 Menschen gehören können, hätte ich natürlich dem Roten Kreuz, wie auch Coop als “Vermarkter” noch eine Idee – die möglicherweise dem Roten Kreuz noch ein paar Franken mehr einbringt. Macht doch ein Kunstdruck von allen Bildern auf einem Plakat und verkauft dies für 50, 60 oder auch 100 Franken. Einerseits wird es die 60 Menschen, die sich ein Original ersteigern, nicht abhalten, dies zu ersteigern, anderseits würde so vielleicht noch ein Vielfaches des Betrages zusammenkommen und das “normale” Volk mit eingeschränktem Budget könnte trotzdem etwas zugunsten des Roten Kreuzes tun und hätte gleichzeitig auch noch etwas für die edle Tat.
Also – schnell auf der Online-Coopzeitung die Bilder anschauen, die man hier findet, dann auf den Ricardo – Knopf drücken, feststellen, dass man gar nicht Mitglied von Ricardo ist, sich anmelden und das Mindestangebot von 1.– Franken einmal ein bisschen in die Höhe treiben.
Nicht vergessen – IHRE Angebote sind verbindlich – also keine Phantasiesummen – und Scherzkekse riskieren ihren Kragen auf ricardo.ch.
Möchten Sie mehr über das Rote Kreuz erfahren, so kommen Sie hier auf dessen Homepage (redcross.ch)
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Randnotizen Orakel
16. Aug, 2010Was bedeutet das für uns?
- Die Benzinpreise werden präventiv schon einmal um ein paar Rappen angehoben.
- Die Weizenpreise steigen weiter. (Obwohl man hier keinen direkten Zusammenhang erkennen kann).
- Das Orangensaftkonzentrat wird ebenfalls teurer werden (eventuell auch einmal präventiv).
- Barack Obama wird seine Ferien im Golf von Mexiko nicht fortsetzen.
- Ein paar Spekulanten-Unternehmen verdienen sich auch mit dieser Meldung eine goldene Nase.
Gottseidank nehmen wir solche Meldungen nur ganz am Rande zur Kenntnis und noch “gottseidanker” machen wir uns über die finanziellen Auswirkungen überhaupt keine Gedanken.






