Schon am Montag wollte ich schreiben, dass die Absage von Giacobbo/Müller, der Sonntag-SF-Satire-Sendung eher ein Zeichen der platten Schenkelklopfer ist, wie ein Zeichen der Betroffenheit.
Satire ist ein excellentes Mittel, auch in Zeiten der Unglücke und Tragödien, Missstände, Fehleinschätzungen und vieles mehr, zu thematisieren.
Allerdings muss Satire dabei ausgezeichnet sein und eben nicht platt, unter der Gürtellinie und eher belanglos.
Von diesem Standpunkt aus betrachtet, war die Absage von Giacobbo/Müller am letzten Sonntag vielleicht doch das richtige Zeichen. Zumindest für unsere Satiriker.
Hier findet man den Artikel auf tagesanzeiger.ch.


2 Kommentare
Andererseits muss Satire ja auch nicht um jeden Preis stattfinden. Die beiden werden auch noch in 3 Monaten Witze über AKW’s und deren Sicherheit machen können.
Interessant dazu auch deren Stellungnahme unter: http://bit.ly/fARdlE
Wenn es dann nicht zu spät ist… Nein, gehe ich mit Dir einig. Es gibt schon auch Punkte, die für eine Absage sprechen, insbesondere wenn wirklich deplazierte “Gags” vorgekommen wären.