Das Ding mit der Hauptstrasse

Die Gemeinde Hünenberg hat am 3. November 2010 eine Medienmitteilung verfasst, welche unter anderem diesen Satz beinhaltete:

In den letzten Monaten wurde die Chamerstrasse mitsamt Werkleitungen und Strassenbeleuchtung totalsaniert. Nachdem es sich um eine Kantonsstrasse handelt, war dafür der Kanton bzw. das kantonale Tiefbauamt zuständig. Abschnittsweise musste deshalb temporär auf eine Beleuchtung im Strassenbereich verzichtet werden, wobei die Verkehrssicherheit durch Spezialisten jederzeit als gegeben erachtet worden war.

Tönt für mich, wie einige (oder viele) Menschen da ganz anderer Meinung waren.

Überhaupt, eigentlich regelte ja ein Kantonsratbeschluss, dass die Strasse repariert werden sollte, was auf irgend eine Art und Weise auch gemacht wurde. Oder jetzt noch schlimmer daher kommt, als zuvor. So ist der asphaltierte Strassenabschluss auf der Seite jetzt wahlweise bündig mit der Strassenrandsteinkante, über der Randsteinkante oder bis zu ca. 3 cm unter der Randsteinkante. Um dies zumindest stellenweise zu korrigieren (oder für die kommende Schneepflugsaison halbwegs sicher zu machen), hat man jetzt die Strassengulli zur Trottoirkante hin mit einer Schicht Asphalt zugeteert.

Ganz übel ist jetzt die Einfahrt in die Chamerstrasse von der Moosmattstrasse, nicht nur, dass ausgerechnet dort der Strassenrandabschluss zum Teil bedenklich hohe Lücken aufweist, das durchgehende Trottoir, animiert die VelofahrerInnen nun von rechts und links, den GEHWEG als Velopiste zu missbrauchen. (Zuvor wurden Fussgänger JoggerInnen und VelofahrerInnen zumindest rein optisch und baulich gezwungen, ihr Tempo zu drosseln). Ganz abgesehen, dass wenn man sich als Autofahrer vorbildlich verhalten will und vor dem durchgehenden Trottoir anhält, man keinen Blick auf den Strassenverkehr hat. Konflikte sind vorprogrammiert.

Aber auch an anderen Orten wird munter mit dem Strassenbau gespielt und wer sich auf der Autobahn von Rotkreuz Richtung Zug befindet, hat sich wohl in letzter Zeit schon öfters gefragt, wo die 4 Spuren sind, die auf den Baustellenschilder so schön eingezeichnet sind. Ganz abgesehen davon, dass es zumindest für ortsunkundige Autobahnbenutzer ratsam wäre, wenn sie für Zürich die linke und für Zug/Chur die rechte Fahrspur wählen würden, weil ein Spurwechsel praktisch unmöglich ist, wenn sich dann vor der Blegikurve tatsächlich die 4 Spuren auftun.

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