Da war doch noch

… die Diskussion über die neuen Bundesräte, welche in ein paar Wochen vom Parlament gewählt werden. (Damit lenke ich gekonnt von den vielen Ich-bezogenen Beiträgen der letzten Zeit ab).

Eigentlich ist diese Diskussion völlig belanglos und auch unsinnig, da alle Parteien

  • einerseits das Konkordanzsystem befürworten
  • anderseits auch die Sitzaufteilung nicht wirklich in Frage stellen.

Bleibt also nur noch das in jüngster Vergangenheit obligate Säbelrasseln von Links, Rechts, Mitte, Mitte und den Grünen. Dies scheint man – zumindest wenn es nach den Parteistrategen geht – den Wählern einfach schuldig zu sein.

Warum eigentlich? Ich für mich wünschte mir einfach qualifizierte Kräfte an der Spitze der Schweiz und eine qualifizierte Kraft zeichnet sich gerade dadurch aus, dass sie nicht einem Parteibuch folgt, sondern ihre Fähigkeiten über das Parteiengeplänkel hinweg einsetzt und zum Wohle der Schweiz agiert.

Womit ich tatkräftig denjenigen Leserbriefschreiber unterstützen müsste, der (in irgend einer Online-Postille) forderte, dass Bundesräte direkt nach der Wahl oder noch vor der Vereidigung ihre Parteizugehörigkeit aufgeben müssten.

Dann wäre echte Fach- und Führungskompetenz wieder viel wichtiger für dieses Amt, wie das Partei- und Wahlgeplänkel, dass wir jetzt (und sehr wahrscheinlich auch im 2011) erleben.

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