Gefühlte 100 Wochen, in Tat und Wahrheit aber erst seit etwa dem 12. April 2010 stehen die Baumaschinen mehr oder weniger direkt vor dem Haus nicht mehr still.
Das Schlimme daran ist, dass ein Teil der Kreuzung tatsächlich schon so lange immer wieder aufgerissen ist und es scheint KEIN Ende absehbar. Im Moment konzentrieren sich die Bauarbeiten auf den Teil, welcher durch die Bäume abgedeckt ist, wie man aber sieht, ist dann immer noch 1/4 der Kreuzung im alten Zustand.
Ich habe noch NIE in meinem Leben soviele (scheinbar völlig unkoordinierte) Baustellen in der Region Ennetsee gesehen, wo Strassen aufgerissen, teilgeflickt, wieder aufgerissen und dann im halbfertigen Zustand einmal gelassen werden. Notabene scheint es immer das gleiche Bauunternehmen zu sein, welches (wahllos?) irgendwo wieder am Basteln ist, um dann mehrere hundert Meter lange Gräben an einem Ort und halbfertige Strassen am anderen Ort hinterlässt.
Schocker der Nacht war einmal – als sie morgens um 1 Uhr bis etwa 3 Uhr unbedingt Randsteine fräsen mussten für die Bushaltestelle, welche jetzt seit Wochen noch immer nicht bedient werden kann.
PS: Profitiert haben wir unter anderem, dass ein und dasselbe Unternehmen exakt 2 Projekte verwirklichen darf. 1. Durfte es die Güllen- und Wärmeleitungen durch die Strassen und über die Kreuzung ziehen, während (2.) es gleichzeitig die Hauptstrasse noch sanierte. Und wohl weil es zwei verschiedene Auftraggeber waren, lochte man erst die Leitungen ein, um die Kreuzung wieder zu flicken, um (jetzt geflickt) die Kreuzung wieder aufzureissen, um die Strasse zu sanieren.


