Am Montag und Dienstag Mona Vetsch auf DRS 3 und am Sonntag hat der Reeto von Gunten schon angekündigt, dass es eine Sonntags-Mona geben werde, dazu noch eine SF-Fernwehsendung mit Mona Vetsch. Wer Fernweh verpasst hat und sich die Sendung nicht auf dem Videoportal von sf.tv anschauen will, hier ein Bonus-Dreh, welcher ebenfalls auf SF abrufbar ist.


9 Kommentare
Mona-Time, that’s really funny. Trotz ihrer Intelligenz, ihrer raschen Auffassungsgabe, ihrem Witz und ihrer Eloquenz: ca. einmal pro Woche reicht mir, denn sie überdreht ihre Moderation doch immer wieder. Und so wird es mit der Zeit ziemlich anstrengend. Aber sie ist noch immer eines der genialsten Gehirne bei SR DRS, das bleibt unbestritten (Vergleich mit Meret Boxler wohl überfüssig).
Naja – mir reicht 1x pro Tag. Nein, Spass beiseite, Mona Vetsch polarisiert sicherlich auch – ich bin aber nicht allzu objektiv.
Polarisieren ist für mich das falsche Wort, um ehrlich zu sein. Sie redet einfach eine Portion zu viel, wie auch Judith Wernli, die ich eigentlich sehr gut mag. Wenn man alles aus der Metaebene betrachtet kommt man zum Schluss, dass Reeto und Mario die Gipfelstürmer des Morgenprogramms sind. Will aber keineswegs heissen, dass Mona und Judith nicht auch gut sind. Aber für mich ist weniger eben meistens mehr.
Habe auch schon Anna Maier in der Frühschicht gehört. Nun ja, rhetorisch ein As, aber sie passt da nicht wirklich hin, denn sie kann keinen Bezug zur gespielten Musik herstellen, und das ist für mich ein no go.
Eigentlich bin ich ja ein Morgenmuffel und habe an gewissen Orten die Abmachung, dass bis irgendwann nach 9 Uhr kein unnötiges Wort gesprochen wird, einfach, damit die Morgenmuffeligkeit trotz frühem Aufstehen auch ausgelebt werden kann. In dieser “Aufwachphase” ertrage ich zweierlei. 1. Die Kommentarlosigkeit oder 2. Mona Vetsch auf DRS3.
Aber ja, in Zeiten absoluter Ehrlichkeit würde ich ein Quentchen “too much” eingestehen, aber wer muss schon grundehrlich sein?
Zu Judith Wernli gibt es eigentlich nur eine Riesen-Peinlichkeit zu gestehen – seit 4 oder 5 Jahren bin ich regelmässiger SnowpenAir Besucher und obwohl es immer dieselbe Dame war, die die Acts ankündigte habe ich nie realisiert, dass Judith Wernli da auf der Bühne stand.
Habe heute nur stichprobenweise unserer Mona Vetsch zugehört, die anstelle von Reeto von Gunten am Sonntagmorgen im Einsatz stand. Meine objektive Wahrnehmung dürfte durch den Umstand getrübt sein, dass ich bereits seit 0400 Uhr wach war. Nun ja, es war eben eine Mona-Sendung, aber leider passte die überdrehte Moderation in keiner Weise zu den Zuhörern, die ausnahmsweise am Sonntag nicht aufstehen mussten, sondern für einmal nur durften. Sie moderierte weder situativ richtig noch trug sie dem Sonntagsbedürfnis der Zuhörer angemessen Rechnung. Ich freue mich wieder auf Reeto und eine einfühlsamere Einführung in den Sonntag. Und spätestens jetzt wissen wir, weshalb Reeto den Titel einer Radiolegende trägt und andere eben nicht.
… und ich habe zu spät eingeschaltet, um es beurteilen zu können. Manchmal scheint das Leben auch ohne Radio unterhaltsam zu sein – auch wenn es “nur” bedeutet, einmal länger im Bett liegen zu bleiben und den Kaffee gemütlicher zu schlürfen.
Kleiner Nachtrag zur letzten sonntäglichen Moderation von Mona. Wir haben heute Reeto während 4 Stunden sehr aufmerksam zugehört: es war wieder einmal äusserst witzig, geistreich und so ein bisschen Radio aus längst vergangenen Zeiten. Heutzutage wird man den Eindruck nicht los, dass bei DRS3 jeder Übergang und jede Anmoderation bereits vorgängig auf Papier festgeschrieben ist und dann gebetsmühlenartig ins Mikrofon gesprochen wird. Bei Mona ist das zugegebenermassen nicht ganz so ausgeprägt. Bei Reeto hingegen lebt das Radio: er improvisiert der Situation angepasst und weiss wahrscheinlich jeweils eine Minute vor der nächsten Ansage noch nicht genau, was er ins Mikrofon sprechen wird. Wahrscheinlich könnte man in ohne eine Minute Vorbereitung ins Studio lassen und es entstünde dennoch etwas Geniales. Heute hatte er fast ausschliesslich mit Frauen “zu tun”: Sportfee Rachel Murith und zwei Anruferinnen, die im Rahmen von “mein Song” ihre Geschichten erzählten. Dabei hat er seinen Charme gekonnt eingesetzt, ohne jedoch in irgend einer Form aufdringlich zu wirken. Und auch sonst: es war schlicht und einfach grosses Kino heute bei DRS3, welches wohl kaum so einfach zu übertreffen sein wird.
Und noch ein Nachtrag zum Nachtrag vom Nachtrag: Heute Sonntag um 0703 Uhr erklang zu unserer grossen Überraschung nicht die Stimme von Reeto, der mit seiner Familie anscheinend seine wohlverdienten Ferien in Finnland verbringt. Die Stellvertretung übernahm unsere liebe Judith Wernli.
Hmmmm, ja: Judith war wie immer sehr nett, einfühlsam und erledigte ihre Aufgabe schon fast zu perfektionistisch. Die ganze Sache war keineswegs schlecht und insgesamt auch ganz ok, aber wenn man Reeto von Gunten als Massstab nimmt, so muss man doch einige Unterschiede konstatieren: Unsere liebe Judith redete zwar sehr oft und sehr viel (ca. fast 3x mehr als Reeto üblicherweise), und dennoch fehlte irgendwie das Unerwartete, der spontane Witz, der Mut zum Risiko, das Faszinierende sowie das Spiel mit den Zuhörern und den Mitmoderatoren (Wetter, Sport). Und schon fast hilf- und ideenlos wirkte ihre Idee, die Wahl der sonst so grandiosen und einzigartigen Sonntagsmusik den Hörern zu überlassen.
Konsequenz: Reeto ist und bleibt das Mass aller Morgenmoderatoren, und allein schon die wiederholten und hilflosen Aussagen von Judith Wernli, Reeto werde bald wieder für uns da sein, zeugen von einer grossen, jedoch berechtigten Vorbildfunktion des Berners.
Dann gibt es noch die Antwort zum Nachtrag vom Nachtrag des Nachtrages…
Ja – ich habe es auch gehört und ja, leider war es noch früh am Morgen, als ich mich auf andere Dinge konzentrierte, da mich die Ersatz-Sonntags-Stimme nicht fesseln mochte. Es ist schon so, man nimmt vieles als selbstverständlich und merkt erst später – wenn es nicht (mehr) da ist – wie speziell es ist.