… mag heute zum guten Ton gehören, dass man die UBS mit Milliarden und die anderen Banken mit grosszügigem “Augenzudrücken” Seiten des Bundes über dem gebührenden Masse unterstützte, mag zumindest diskussionswürdig sein – aber NICHT verurteilungswürdig.
Dabei möchte ich nicht die (von Aktionären, der Finma, der Weltwirtschaft usw.) auferzwungenen Risiko-Spiele der Banken reinwaschen. Die ja bereits wieder zu neuen (alten) Milliarden-Quartalsgewinnen führen.
Vielmehr sollte man sich einfach bewusst sein, dass wo man viel holen kann, man auch viel verlieren kann. Das ist das eine. Auf der anderen Seite müsste sich aber jeder und jede KritikerIn auch bewusst sein, dass der Staat auf der Ebene Bund, Kanton und Gemeinde jedes Jahr Zugeständnisse macht an Unternehmen, sei es auf Grund steuerlicher Erleichterungen oder Ausnahmebewilligungen oder ähnlichen “Deals”, damit im besten Fall Arbeitsplätze erhalten bleiben und im schlechtesten Fall der Bürger einfach mehr Steuern bezahlen muss. Wer dabei meist über alle Masse profitiert, ist das (internationale) Unternehmen, zu Gunsten des Share-holders.

