Bilder zum SnowpenAir 2010 können auf den Webseiten vom Berner Oberländer (37) angeschaut werden, weitere Links veröffentliche ich gerne an dieser Stelle.
Das einzige (aber zumindest ziemlich entschiedende) Negative vorneweg. Ab einem gewissen Punkt wird laute Musik zu Lärm, zu nichts anderem als Lärm und an diesem SnowpenAir hat der Mensch am Tonmischpult (oder -Regie oder sonst relevanter Stelle) weder seinen besten, noch seinen zweitbesten, höchstens vielleicht einen hundsmiserablen Tag erwischt. Zumindest, wenn es nicht ein tontechnisches Bermudadreieck gibt, bei dem Basstöne alles überwummern und Stimmen irgendwo nur noch im schrillen Gekreische enden. So konnte man bei Amy Macdonald die wunderbare Stimme allerhöchstens geniessen, wenn Schlagzeug und Bass und am besten noch das Keybord nichts zu spielen hatten.
Das SnowpenAir 2010 war schön, wunderbar und startete mit Natacha zeitig – noch nie war die Arena unterhalb des Jungfraujoch so früh mit Menschen gefüllt und spätestens beim Auftritt der “Baseballs” war klar, was das SnowpenAir-Erfolgsrezept ist: Gutes Wetter und “Gute-Laune-Rock-Pop” lassen die Menschen auf die Kleine Scheidegg strömen und dort wollen sie einfach den Tag geniessen. So war die Programmzusammenstellung wieder einmal ein Kompliment wert, der Transport auf die Kleine Scheidegg zügig, die MitarbeiterInnen freundlich wie immer und wer sich nicht ordentlich schützte, verliess am Abend das Gelände mit einem sonnengeröteten Gesicht.
Die Leistung von Natacha war gut, von Spaceballs rock’n'rollig und mitreissend, bei den Foreigners wurden die Tonmängel erstmals wirklich nervend und bei Amy Macdonald – welche ansonsten eine tolle Performance lieferte – extrem störend.
Dies alles geschah vielleicht, weil es das 13. SnowpenAir war. Positiv hingegen war der Videobildschirm, auf dem ich auch ein paar Mal in Über-Übergrösse zu sehen war und ansonstens schöne Bilder lieferte von der Bühne.
Persönlich möchte ich mich noch bei Mona Vetsch bedanken, welche (ein klein bisschen zu spät für “Vorabfahrt”) spontan auf mein hastiges “Mail ins Studio” reagierte und den Wetterfrosch vom Tag zum Wetter auf der Kleinen Scheidegg ausfragte – Ihnen sei gesagt: Es war sonnig, warm und erst gegen Ende verdichteten sich die zwischenzeitlich aufgezogenen Wolken.
Ein weiteres Highlight am SnowpenAir war sicherlich der vorkonzertliche kurze Schwatz mit dem Olympiasieger Mike Schmid und natürlich der Auftritt von Amy Macdonald und IHREM SCHOTTISCH – eigensinnig wie ich wäre, hätte Sie auch einfach 1.5 Stunden schwatzen dürfen, wenn Sie dafür auch noch “Caledonia” gesungen hätte.
UPDATE: Möglicherweise hiess der Mensch am Mischpult Thomas – weil dieser mit Worten um sich schlägt, die in meinem Blog auf der Blockierliste stehen. Lieber Thomas, solange dies so ist, wird keiner Deiner Kommentare veröffentlicht, auf eine sachliche – oder auch subjektive, anständige Diskussion lasse ich mich jederzeit gerne ein.



2 Kommentare
Ja das kann ich nur bestätigen, dass der Bass zu grob eingestellt war…Foreigner fanden wir auch viel zu laut und Amy ging unter im Schlagzeug…
Aber ansonsten wars wiedermal 1A und wir freuen uns auf ein weiteres Snowpenair!
Viele Grüsse,
Simä
So etwa würde man es wohl “politisch korrekt” ausdrücken und in einigen weiteren Meldungen hörte man dasselbe noch ein bisschen subtiler. Natürlich war es wieder 1A, hätte aber sonst mindestens ein 1Adoppel++ erhalten.