Wie sicher lebe ich

Interessante Statistiken

Vorauszuschicken ist, dass ich im folgenden nur über Straftäter und Straftaten schreiben werde – im Bericht wird natürlich detaillierter und auch korrekter mit Begriffen um sich geworfen.

Die erschreckende Meldung gleich vorne weg – eine Zunahme von 20 Prozent bei den Straftaten ist schlimm – aus dem beschaulichen Kanton ist ein anonymer Stadt-Kanton geworden.

Während die Polizeidienste immer mehr zentralisiert werden, stiegen in fast allen Gemeinden die Straftaten (vor allem Einbrüche).

Nun, das “beruhigende” sei – so in der Medienmitteilung verfasst, dass der Kanton Zug immer noch (leicht) unter dem gesamtschweizerischen Schnitt sei.

Nun, einige Zahlen sind trotzdem extrem eindrücklich, unter der Rubrik “Präventive Einsätze und Ordnungsdienst” erfährt man, dass die Kantonspolizei rund 4’750 Stunden für den EVZ Dienst schob (und damit 5 x mehr als noch vor fünf Jahren), sowie 5’676  Stunden für Interkantonale Einsätze (oder 2 x soviel wie noch vor 5 Jahren) und jetzt kommt der Hammer, übrige Einsätze 710 Stunden (das wären dann wohl die präventiven Einsätze (Präsenz markieren) im Kanton – so wenig wie noch nie in den letzten 5 Jahren!

Jetzt wäre es aber ganz übel, wenn jemand behaupten würde, dass die Polizei immer weniger “Dein Freund und Helfer” ist. Um etwa 8 % wird die “präventive Präsenz”  weiter gekürzt, da mit der neuen Strafprozessordnung der administrative Aufwand steigt und der Polizist nochmals weniger Zeit hat, um irgend jemandem “Freund und Helfer” zu sein.

Randnotiz: Im Jahre 2009 wurden 1’101 Fahrzeugdiebstähle der Polizei gemeldet – Schande über alle, die jetzt denken, logisch, wenn das Zweit- oder DrittFahrzeug noch ein überdimensionierter Off-Roader ist, muss es ja für jeden Fahrzeugdieb ein Eldorado sein – 1’044 dieser Diebstähle bezogen sich auf Fahrräder.

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