Natürlich begreife ich Google noch immer nicht ganz (möglicherweise gäbe es Firmen, die für die Algorithmen ein Vermögen zahlen würden) – anderseits bin ich (wieder einmal) vollkommen erstaunt. Um 09.13 klickte ich auf den ENTER-Knopf zum vorhergehenden Artikel – um 10.06 Uhr war der Beitrag mit Google International auf Platz 3, mit Google Schweiz auf Platz 1 und anhand der Seitenzugriffe muss ich dort schon eine ganze Weile gewesen sein.
Die Grafik zeigt meine interne Suchstatistik und beweist etwas, dass für mich auch erstaunlich ist. Windows Updates werden doch nicht einfach so “automatisch” übernommen. Einige Menschen schauen doch noch nach, was ihnen Microsoft so unterjubelt.
Übrigens, im Vergleich zu weiteren – in der Schweiz beliebten – Suchmaschinen zeigt sich, dass Google (630’000 Einträge/Schweiz 3’770) zumindest bei der “Aktualität” von Suchbegriffen die Nase sehr, sehr weit vorne hat. Bing (Microsoft) listet zwar 6’200 Resultate (Schweiz 221), aber nichts Aktuelles, Search.ch bringt es auf 16 Resultate (Schweiz) und ch.yahoo.com bringt es in der uneingeschränkten Suche auf 29’000 Resultate, immerhin erscheint dort die Grafik zum EWR (engl. EEA) an erster Stelle.
Natürlich dürfen sich jetzt alle darüber streiten, ob ich es wirklich verdient habe, so schnell so weit nach vorne zu kommen bei Google – eines lässt sich aber nicht abstreiten, wenn Sie heute eine aktuelle Meldung zu “EEA Benutzer” gesucht haben, so wäre mein Artikel zumindest von der Relevanz her ziemlich sicher einer der wenigen Resultate mit aktuellem Bezug gewesen.
Eine andere Erkenntnis (weil ich vorgängigen Artikel ja nicht für die Suchmaschinen geschrieben habe) zeigt sich aber auch mit aller Deutlichkeit:
Im Zeitalter des omnipräsenten Internets, wo wirklich viele Menschen irgendwo etwas aufschnappen und dann einfach einmal das Gehörte (oder Gelesene) in ihr Suchfenster eintippen gibt es eine – möchlicherweise auch fatale – Steuerung von Informationen, einmal angenommen, dass der durchschnittliche “User” nicht mehr wie die ersten 10, 20 maximal 30 Suchresultate anschaut, um die relevante Information zu finden. So hatten in diesem Beispiel die Benutzer der anderen Suchmaschinen unter den ersten 100 gelisteten Suchresultaten KEINE Chance, zumindest ansatzweise einen Hinweis darauf zu erhalten, was mit den *EEA-Benutzern* gemeint ist.
UPDATE: Um 19 Uhr präsentierte sich die Lage folgendermassen. Yahoo hat mit Google gleichgezogen (irgendwann im Verlauf des Tages) und den Artikel auf Platz 1 gesetzt. Bing hat in den ersten 30 Resultaten noch gar nichts und Search hat selbstverständlich nichts.
Google und Yahoo (in geringerem Masse) haben mir – ich bin extra nachschauen gegangen – folgende LeserInnen gebracht. Counterize zählt 926 Besucher mit 1620 Zugriffen, CyStats liefert für die gleiche Zeit 1069 menschliche Besucher (954 über Suchmaschinen) mit 1843 Zugriffen, Blogparade liefert 784 Besucher mit 1070 Zugriffen und Blogoscoop zählt 942 Seitenaufrufe, während meine Serverstatistik 749 auf den EEA-Artikel registrierte (plus 154 als es der erste Eintrag war) und 359 auf diesen Artikel. Verstehen Sie – warum es zwar interessant sein kann, aber nicht wirklich relevant, diese Zahlenbeigerei.


