Ist es nicht wohltuend, wenn es relativ wenig braucht, dass ich den Tag glücklich und zufrieden starte? Wenn sich mein mürrisches und launisches Bärengebrumme noch vor dem Aufprall des ersten Wassertropfens auf meiner Haut in das wohlige, ruhige Schnurren eines zufriedenen Katers verwandelt, dann muss mich die Mona Vetsch am Morgen begrüsst haben.
Natürlich macht Sie das nicht persönlich und auch nicht für mich (ich bin ja auch ein bisschen Realo), aber via DRS3 landet sie trotzdem in meinem Schlafzimmer. Ich bin auch durchaus sachlich – ich wüsste nicht, ob ich eine 24-Stunden Mona aushalten würde, aber so ein paar Stunden am Tag bin ich genau auf ihrer Wellenlänge – oder – spricht sie mich an. Und wäre die Geschichte nicht im Bereich “Wunschdenken” anzusiedeln, hätte ich ja behauptet, ich hätte sie gestern abend an einer Strassenkreuzung für eine Sekunde von Windschutzscheibe zu Windschutzscheibe gesehen.
Nicht vorzustellen, wenn mein Lieblings-Rotes-Tuch, die Meret von und zu Müsigerli-Göpferli-und-Läck die Morgenshow moderieren würde. Ich glaube das Klima wäre noch frostiger, wie die kühlen – 9° heute morgen. Neben dem penetranten “Wir sind alle eins” Gefühl (Mier sind stolz uf de Carlo JanKKa – Mier händ chalt usw.) käme vor allem das zum Zug, was die liebe Meret gestern (Freitag, 12. März 10, ca. 15 Uhr) selbst so offenherzig über den Äther verbreitete:
“Danke liebi Zuehörerinne und Zuehörer, ohni Euch würd ich de ganz Tag nur Chäs verzelle.”
Als sie kurz zuvor den Bayern Garmisch wegnahm und dem ehemaligen K&K-Reich ansetzte. (Ok, hatte ja einen Grund, sie, die Meret, war zuvor 4 Tage in Österreich (oder war das noch Schweiz, oder schon Italien oder möglicherweise doch noch Deutschland) – auf jeden Fall war sie 4 Tage weg und ich denke mal nicht alleine. Hey- Du Meret-Bändiger, mach aus ihr bald ein Heimchen).
Nun, dank “Nicht-Züri-Düütsch” und minimalem Männerbonus und doch noch Sachverstand ist Michael Bont (der Frauenflüsterer auf SF) zwar ein Attribut im Frauenskizirkus, welches man ohne Verlust streichen könnte, seine spontanen Reaktionen sind aber nicht minder geistreich und sollen daher 1zu1 einmal wiedergegeben werden.
Es handelt sich um die Szene, als FISCHBI (für alle nicht ehemaligen Skitrainer mit einer TV-Karriere handelt es sich um Andrea Fischbacher) verkantete, ein Tor umfuhr und stürzte.
Zum Zeitpunkt des Geschehens:
Uhhhhhhh, autschhhhhhhhhhh, oohhhhhh, mmhhhhh, ohhhhhhhhh, äähhhhhhhhhhh, ouuhhhhhhhhhhhhh
Etwa eine Minute später:
Oouhhhhhhh, aahhhhhh, ohhhhhhh, ähhhhhhhhhhhhhhhh, uuuhhhhhhhhhhhhhfffffff, autschhhhhhhhhhhhh
Und etwa 3 Minuten später (nach der x-ten Wiederholung):
Autschhhhhhhhhh, oohhhhuuuhhhhhhh, uuuufffffhhhhhhhhhhhhhh, aaaaaaaaahhhhhhhhhhhh, ouououououououhhhhhhhhhhh
Während wir TV-Gucker uns schon immer gefragt haben, wieso es überall nur noch schneller, noch knapper und noch schwieriger wird, wissen wir jetzt, warum der Michi Bont (für nicht Ski-Experten), ehemaliger Frauentrainer und (Slalom-)Stangen und Fangnetzhändler, eine ruhige Kugel hinter dem Mikrophon schiebt.
Bei soviel “Mitgefühl” mit den Athletinnen hatte er sich während der Aktiv-Karriere dauernd Blaue Flecken selbst beigefügt. Für diese Saison zum letzten Mal hören wir den Stöhn-und-Flüster-Michi heute und hoffen, dass SF nächste Saison vielleicht interessanter wird.
PS: Die “Fischbi” hatte zwar sicherlich einige blaue Flecken, fuhr aber selbständig und auf den eigenen Skiern hinunter ins Ziel.
Womit wir nur noch den Bernhard Russi nicht in die Pfanne gehauen haben – und das werde ich auch zukünftig nicht machen – obwohl – dieser Mann mit dem enormen Sachverstand und (zumindest, wenn ich eine Frau in meinem Alter wäre) einem gewissen Sex-Appeal das “langsam” und “schnell” öfters mal nicht wie die mitlaufende Uhr interpretiert. Zumindest hier könnte er beim (das Wort gefällt mir immer besser) Frauenflüsterer Bont räubern und sagen: “Das war gut, ohh war das gut – aber ob es auch schnell ist, sagt uns gleich die Zeit…”.


5 Kommentare
Ja, das stimmt: Mona Vetsch macht das ganz gut – zumindest im Vergleich zu Madame Göpferli, die sich übrigens neulich mit folgendem, für den restlichen Samstag anzustrebenden Ziel verabschiedete: “e dampfendi Tasse Kaffi vor em Gsicht”. Ajaaa, sehr inspirierend! Dennoch: Mona Vetsch wirkt manchmal etwas überdreht und verfällt doch gelegentlich ins Labbern. Wähernd den ersten zwei bis drei Stunden ist das durchaus erfrischend, aber danach wünscht man sich doch sehnlichst den Mikrofonwechsel….Die heutige, sonntägliche Frühschicht hat einmal mehr gezeigt: Reto von Gunten ist der grosse Monsieur der Radiomoderation: situativ reagierend, überhaupt nicht am Konzept klebend, humorvoll und sehr angenehm – er sollte vermehrt als “Weckordonnanz” eingesetzt werden, auch wochentags! Auch Torriani sehe ich noch vor Mona Vetsch. Und Madame Göpferli? Als sozialer Arbeitgeber würde ich sie nicht entlassen, sondern ihr einen Job hinter den Kulissen beim Radio anbieten. Sie versucht momentan verzweifelt, ihr tätsch-päräng-hey-gopf-nomol-image zu verbessern und professionell herüber zu kommen. Leider wirkt die ganze Übung sehr künstlich, äusserst verkrampft (ihr gelingt kaum eine spontane Ansage) und wenig überzeugend – Meret, bitte tue Dir und auch uns einen Gefallen, ok?
Eines muss ich der Meret zugute halten – sie weiss sehr wohl, dass sie labbert, aber eben, sie will nicht heiraten und Kinder kriegen und wer weiss, vielleicht ist das Mikrofon ja noch das kleinere Übel. Mittlerweile habe ich auch schon wieder die “es ist mir eigentlich egal”-Phase.
Bei der Mona Vetsch muss ich gestehen, dass ich halt ein “kleines” Faible habe – daher startet sie immer mit einem Bonus, den sie bei mir nicht aufbrauchen kann. Ich wäre da nicht so sachlich, wenn ich Kritik an ihr kommentieren müsste.
Wieviel man an Reeto von Gunten hat, merkt man ehrlicherweise erst, wenn er mal am Sonntag nicht am Mikrofon ist, dann ist der Sonntagmorgen öde, langweilig und abgehalftert. So stimmt es, dass er den Sonntag erst zu einem Sonntag macht. Auch wenn man gelegentlich äusserst gut merkt, wenn er am Samstag unterwegs war. Aber das gehört irgendwie dazu.
Wie gesagt, ich finde die Mona Vetsch auch gut; vor allem ist sie sehr gescheit und kann daher in verschiedensten Situationen pfiffig und witzig reagieren, das muss man ihr schon lassen. Dein Kommentar zu Reto hätte passender nicht sein können: man vermisst ihn an denjenigen Sonntagen schmerzlich, an denen er nicht da ist. Und die kleineren (oder auch grösseren) Abstürze an den Vorabenden hört und spürt man als häufiger Zuhörer tatsächlich, aber das gehört einfach irgendwie dazu, dem stimme ich absolut zu. Geht eigentlich ein Berner in Zürich überhaupt in den Ausgang?! Wie auch immer, Reto bewegt sich auch im Restalkoholzustand noch immer weit über dem Durchschnitt. Schade, hört man ihn nur sonntags (warum eigentlich?). Letzthin war er mit seinen spontanen Ansagen und dem improvisierten Flirt mit der Sportmoderatorin wieder einmal nahe an der Genialitätsgrenze! Stell Dir vor, Madame Göpferli müsste mit vorabendlichen 10 Stangen im Kopf spontan moderieren, was gäbe das denn? Sie will also weder heiraten noch Kinder kriegen? Für mich ist das Mikrofon definitiv das grössere Übel, denn dort gehört sie einfach nicht hin. Warum eigentlich kein Mann für unsere Meret? Sie scheint mir doch sympathisch und offenherzig zu sein und sieht, traut man den Bildern der Webcam, gar nicht so schlecht aus. Da sie wahrscheinlich in den späten 70ern geboren ist, dürfte das Projekt “Mann” (bzw. Dauerfreund) doch realisierbar sein. Ich bete aber zu Gott, dass ihr Teilpensum am Mikrofon (wahrscheinlich ca. 50%) niemals erhöht wird. Ansonsten müsste ich mich wohl für die Nachfolge von Armin Walpen bewerben..;-) Mit wem war sie eigentlich in AUT in den Ferien?
Ehrlich gesagt, war ich der Meinung, dass Reeto von Gunten in Thun (oder Umgebung wohnt) – vielleicht hat er aber auch erst kürzlich gezügelt. – Ein Hinweis darauf könnte sein, dass “seine Zürcher Firma” (www.atelieer.ch) noch nicht einmal die Website fertig hat. Ich denke, dass er “nur” am Sonntag im Radio tätig ist, hat damit zu tun, dass er als Künstler, Musiker, Autor usw. sein Einkommen hat und war der Flirt nicht mit Rachel Murith? – Ich scheine mich auch noch zu erinnern.
Nicht dass ich falsche Gerüchte in den Umlauf setze, ich weiss nicht, ob Meret Heiratspläne oder Kinderwünsche hat (oder nicht) – ich wollte sie einmal mit der Quasselstrippe von DRS1 liieren, der ist aber bereits verheiratet. Mit wem sie in AUT war, hat sie am Mikrofon nicht auch noch bekannt gegeben, vielleicht müsste man da ein “Mail ins Studio” starten. Zwei Vermutungen lasse ich trotzdem zu. 1. Es könnte doch einen heimlichen Meret-Bändiger geben oder 2. Mit ihrer über alles geliebten Omi am Winterwandern.
Ja genau, der Flirt war mit ihr. Sie empfand das offensichtlich als äusserst witzig, und innert weniger Sekunden geistesgegenwärtig (er nahm wohl nicht 10 Stangen am Vorabend….) eine derart witzige Liebkosung vom Stapel zu lassen, da wären selbst die mittelalterlichen Minnesänger voll des Lobes gewesen!
Übrigens steht gerade Rebecca Villiger für die Moderation bereit; eine goldene Nachwuchshoffnung! Meret bleibt uns folglich zumindest für heute erspart.