Randnotizen
Notizen am Rande – ganz zufällig ausgewählt

Archiv für den 05, Mrz, 2010

Die orangen Riesen

05. Mrz, 2010

… gibt es nicht, wenn in der Schweiz vom Orangen Riesen gesprochen wird, wissen schon die Kinder, dass landläufig die Migros gemeint ist.

Letzthin war ich wieder in “meinem” Orangen Konsumtempel, welcher ja neuerdings die Preise am Regal anschreibt – oder wenigstens so tut, als ob alle Preise nur noch am Regal stehen (werden). Nicht erst seit der M-Budget-Brötlilachs in einem Blindtest sehr gut abgeschnitten hat – aber seither mit gewissem Stolz – geniesse ich hin und wieder ein Lachsbrötli zuhause. Das (ofenfrische) Krustenkranzbrot gefüllt mit einer Lachsscheibe – ich liebe es. Aber eben, bei den verpackten Fischprodukten bin ich auf die cumulustive Regalanschriftsverweigerung gestossen. Übrigens, wussten Sie, dass der Unterschied von Pepsi und Coke in der Migros 2 Rappen pro 100 ml sind, macht aber bei 6x 1.5l doch stolze 2 Franken 10 aus. Natürlich ist die Preisdifferenz auch nicht 2 Rappen pro 100 ml, sondern liegt eher bei 2.33 Rappen, aber in der Regalanschrift wird (unkorrekt) beim Pepsi auf 13 Rappen aufgerundet (12.33), zusammen mit dem Coke, welches (korrekt) auf 15 Rappen (14.66) aufgerundet wird. – Darüber bin ich gestolpert, weil beim 1.5 Liter Coke ja eine 5 am Schluss stehen müsste, bei 15 Rappen pro 100 ml. Ich muss mir wieder abgewöhnen, über solche Sachen zu stolpern.

Eine sehr amüsant geschriebene Geschichte mit schmunzel-unglaublichem Ausgang kann man hier lesen. Mehr will ich nicht verraten, aber es ist wirklich lesenswert!

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Suchmaschinenlogik – Update

05. Mrz, 2010

In 45 Minuten auf Platz 1 (Auf Bild klicken für Original)

Natürlich begreife ich Google noch immer nicht ganz (möglicherweise gäbe es Firmen, die für die Algorithmen ein Vermögen zahlen würden) – anderseits bin ich (wieder einmal) vollkommen erstaunt. Um 09.13 klickte ich auf den ENTER-Knopf zum vorhergehenden Artikel – um 10.06 Uhr war der Beitrag mit Google International auf Platz 3, mit Google Schweiz auf Platz 1 und anhand der Seitenzugriffe muss ich dort schon eine ganze Weile gewesen sein.

Die Grafik zeigt meine interne Suchstatistik und beweist etwas, dass für mich auch erstaunlich ist. Windows Updates werden doch nicht einfach so “automatisch” übernommen. Einige Menschen schauen doch noch nach, was ihnen Microsoft so unterjubelt.

Übrigens, im Vergleich zu weiteren – in der Schweiz beliebten – Suchmaschinen zeigt sich, dass Google (630’000 Einträge/Schweiz 3’770) zumindest bei der “Aktualität” von Suchbegriffen die Nase sehr, sehr weit vorne hat. Bing (Microsoft) listet zwar  6’200 Resultate (Schweiz 221), aber nichts Aktuelles, Search.ch bringt es auf 16 Resultate (Schweiz) und ch.yahoo.com bringt es in der uneingeschränkten Suche auf 29’000 Resultate, immerhin erscheint dort die Grafik zum EWR (engl. EEA) an erster Stelle.

Natürlich dürfen sich jetzt alle darüber streiten, ob ich es wirklich verdient habe, so schnell so weit nach vorne zu kommen bei Google – eines lässt sich aber nicht abstreiten, wenn Sie heute eine aktuelle Meldung zu “EEA Benutzer” gesucht haben, so wäre mein Artikel zumindest von der Relevanz her ziemlich sicher einer der wenigen Resultate mit aktuellem Bezug gewesen.

Eine andere Erkenntnis (weil ich vorgängigen Artikel ja nicht für die Suchmaschinen geschrieben habe) zeigt sich aber auch mit aller Deutlichkeit:

Im Zeitalter des omnipräsenten Internets, wo wirklich viele Menschen irgendwo etwas aufschnappen und dann einfach einmal das Gehörte (oder Gelesene) in ihr Suchfenster eintippen gibt es eine – möchlicherweise auch fatale – Steuerung von Informationen, einmal angenommen, dass der durchschnittliche “User” nicht mehr wie die ersten 10, 20 maximal 30 Suchresultate anschaut, um die relevante Information zu finden. So hatten in diesem Beispiel die Benutzer der anderen Suchmaschinen unter den ersten 100 gelisteten Suchresultaten KEINE Chance, zumindest ansatzweise einen Hinweis darauf zu erhalten, was mit den *EEA-Benutzern* gemeint ist.

UPDATE: Um 19 Uhr präsentierte sich die Lage folgendermassen. Yahoo hat mit Google gleichgezogen (irgendwann im Verlauf des Tages) und den Artikel auf Platz 1 gesetzt. Bing hat in den ersten 30 Resultaten noch gar nichts und Search hat selbstverständlich nichts.

Google und Yahoo (in geringerem Masse) haben mir – ich bin extra nachschauen gegangen – folgende LeserInnen gebracht. Counterize zählt 926 Besucher mit 1620 Zugriffen, CyStats liefert für die gleiche Zeit 1069 menschliche Besucher (954 über Suchmaschinen) mit 1843 Zugriffen, Blogparade liefert 784 Besucher mit 1070 Zugriffen und Blogoscoop zählt 942 Seitenaufrufe, während meine Serverstatistik 749 auf den EEA-Artikel registrierte (plus 154 als es der erste Eintrag war) und 359 auf diesen Artikel. Verstehen Sie – warum es zwar interessant sein kann, aber nicht wirklich relevant, diese Zahlenbeigerei.

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Wichtiges Update – aktuell ergänzt

05. Mrz, 2010

Update des Microsoft-Browserauswahlbildschirms für EEA-Benutzer von Windows Vista (KB976002)

Installieren Sie dieses Update, um auf einen Auswahlbildschirm zuzugreifen, mit dessen Hilfe Sie die über Internet Explorer hinaus zu installierenden Webbrowser auszuwählen, falls weitere Browser gewünscht werden. Das Softwareupdate kann nach der Installation nicht mehr entfernt werden.

Für einmal habe ich mir angeschaut, was Microsoft mir als wichtiges Update unterjubeln möchte.  Und eigentlich wäre ich genau an zwei Fragen interessiert:

  1. Was ist ein Microsoft-Browserauswahlbildschirm?
  2. Was ist ein EEA-Benutzer?

Und um die mögliche Lösung ein bisschen herauszuzögern, beginnen wir mit Frage zwei. Ich habe den “EEA Benutzer” auf Deutsch und Englisch in meine Suchmaschine eingegeben und folgendes, nicht chronologisch, gefunden:

  • European Environment Agency, abgekürzt EEA
  • Europäische Energethiker Agentur (?)
  • Easy Exchange Administrator (Softwareprogramm)
  • AEG EEA 110 – Ein Kaffeeautomat von AEG
  • Euregio Eisenbahn Ahaus-Alstätte
  • European Energy Award
  • Erweiterter euklidischer Algorithmus
  • Europäische Evangelische Allianz
  • European Economic Area

Aber für was, um Gottes Willen, brauche ich ein Browser-Auswahlfenster? Ich habe bis und mit heute schon immer frei gewählt, welchen Browser ich benutze (Firefox) und brauchte dazu noch nie ein Microsoft-Browserauswahlfenster.

Und jetzt kommt die wahrscheinliche Lösung – die ebenso unlogisch ist, wie etwa, wenn man einem (glücklichen) Autobesitzer der Marke XY nachträglich vom Management der Firma XY ein Schreiben zustellt, dass er natürlich auch noch Marke A, B oder C hätte wählen können.

Einerseits gibt es den Europäischen Wirtschaftsraum EWR ( engl. EEA European Economic Area), bestehend aus der EU und der EFTA ( European Free Trade Association)*, welche die Firma Microsoft vor einigen Jahren mit einer empfindlichen Busse belegte, da Microsoft bei der ERSTINSTALLATION des Betriebssystems automatisch “nur” den Internet Explorer installierte. Anderseits gibt es die Auflage, dass Microsoft bei ERSTINSTALLATIONEN nicht mehr automatisch den IE zusammen mit dem Betriebssystem installieren darf, sondern eine AUSWAHL von Browsern anbieten muss und drittens den Umstand, dass man ja einen Browser installiert haben MUSS, damit man ins Internet gehen kann und möglicherweise einen anderen Browser herunterladen kann. Bleibt nur noch die Frage, warum (glückliche) Vista-Benutzer nachträglich diese wichtige Datei auf ihrem Computer installieren müssen – wenn Sie nämlich dieses Update empfangen können hat sich Microsoft schon längst mit seinem Betriebssystem und dem Internet Explorer auf dem System breit gemacht.

ERGÄNZUNG: “Update des Microsoft-Browserauswahlbildschirms für EEA-Benutzer von Windows Vista” bedeutet also nichts anderes, als dass Microsoft eine Auflage der EU, respektive des EWR umsetzt und die freie Browserwahl auch denen zur Verfügung stellt (stellen muss), welche bis anhin “nur” den IE auf ihrem System kannten.

Mittlerweile lässt sich auch ein bisschen mehr darüber erfahren – so startet das Programm automatisch, wenn man in einem der betroffenen Länder lebt (oder die entsprechende Länderauswahl im System definiert hat). ES ERSCHEINT DANN EIN BRWOSERAUSWAHLFENSTER, BEI WELCHEM DER BENUTZER SEINE BROWSERWAHL BESTÄTIGEN MUSS -  ZUSÄTZLICH WIRD IE6 UND IE7 – BENUTZERN DAS UPGRADE AUF IE8 EMPFOHLEN. Da die Schweiz NICHT zum europäischen Wirtschaftsraum gehört, laden wir das Teil zwar herunter, aber wir müssen (dürfen) dann nicht entscheiden, mit welchem Browser wir surfen wollen.
Das Ganze ist aber definitiv die Microsoft-Lösung zur Auflage der EU, dass Microsoft nicht mehr automatisch den Internet Explorer als Standardbrowser zusammen mit dem System installieren darf. EWR-Bürger müssen (dürfen) also demnach mit diesem Patch bestätigen, mit welchem Browser sie surfen, auch wenn das System schon lange läuft.
Der Patch wird übrigens überall als “optional” (freiwillig) definiert – bei Windows Update allerdings als “wichtig” und nicht optional gelistet.

Unter anderem wird man auf die Website www.browserchoice.eu verwiesen. Dort soll der bis anhin unmündige Surfer seine Auswahl des Browsers tätigen. Die 5 Top-Browser sollen in zufälliger Reihenfolge erscheinen (dies ist so, bei ca. 60 Versuchen war allerdings IE8 relativ oft an erster Stelle, respektive blitzte kurz auf, bevor ein anderes Browserbild und Link darüber gelegt wurde), die restlichen 7 Browser können scrollend angeklickt werden.

*EFTA = Europäische Freihandelsassoziation besteht aus den Ländern Island, Norwegen, Schweiz und Lichtenstein – wobei die Schweiz zwar EFTA-Mitglied ist, aber NICHT im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) dabei ist, welchen die EU und die EFTA bilden.

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Da war heute schon gestern

05. Mrz, 2010

… und ich habe einen riesigen Artikel wieder einmal in den Papierkorb gelegt, weil ich einfach merkte, dass das was ich geschrieben habe – nicht ganz meinem Stil entspricht.

Trotzdem – vielleicht werde ich auf das Einte oder Andere noch zurück kommen.

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