Joomla ich komme
02. Mrz, 2010So oder ähnlich (wahrscheinlich eher ähnlich, da ich mehr Zeit verlöffle, die Vorlage anzupassen, als Nägel mit Köpfen zu machen) wird meine CMS-Seite einmal aussehen.
Aber gehen wir einmal durch, wo die Standard-Vorlage schon geändert wurde:
1 – Individuelle Bilder – oben rechts erscheinen eigene Bilder, welche zufällig wechseln und austauschbar sind. Zugleich können Sie die Schriftgrösse (basierend auf den Standardgrössen) anpassen und auch gleich querbeet durch die Seite suchen.
2 – Mein Titel – ein bisschen diskreter als jetzt, aber immer noch unverkennbar. Das Farbmanagement ist im Moment unaufdringlich in grau-schwarz. Mein Pröbeln geht in Richtung Integration von orange und braun, obwohl mir eigentlich diese diskrete Farbgebung gefällt.
3 – Das Hauptmenu – noch ist wenig zu erkennen, die Idee ist, dass Ebene 1 im Hauptmenu wählbar ist, wobei beim gewählten Menupunkt Ebene 2 eingeblendet wird. Allfällige Ebenen 3 und weitere werden durch eine separate Menuführung, oder in einer Kategoriewahl auf der Ebene 2 herbeigeholt.
4 – Auf der rechten Seite gibt es wie gewohnt ein Bild mit einem Spruch, nicht überall, aber überall wo es ein Bild gibt, nimmt das Bild Bezug auf die jeweilige Seite. Unterhalb, die Umfrage, wird sicherlich von der Frontseite verschwinden. Ob ich irgendwo eine Umfrage einrichte, weiss ich noch nicht.
5 – Sämtliche Beiträge (so heissen die Inhalte unterhalb) können, wenn ich es dann will, direkt druckerfreundlich gedruckt werden, in ein PDF umgewandelt werden oder der Beitragslink kann an jemand gemailt werden. Diese Funktionen werden grundsätzlich nicht aktiviert sein und dann auch nicht erscheinen. Oberhalb ist Platz für die Verzeichnisnavigation – so weiss man immer, wo man sich gerade befindet.
6 – Direkter Zugang zum Blog – den Randnotizen – Unterhalb, das “Login” wird sicherlich verschwinden, aber möglicherweise wird hier eine Unterseite mit Passwortzugang eingerichtet – damit mein Murmeltier zumindest eine Internetpräsenz für Ihre Freunde hat. Frei verfügbare Module, wie zum Beispiel lokale Wetterprognosen oder Ähnliches können dafür links oder rechts auf individuellen Seiten eingefügt werden.
7 – Anpassen von Schriftarten und Stilen. Meine Empfehlung lautet dahingehend, dass man eigentlich nie die (vorhandenen) Schriftartendefinitionen in einer guten Vorlage auswechseln sollte, da meistens auf eine gute Leserlichkeit für alle BesucherInnen geachtet wird. Im Internet kann man sich dahingehend schlau machen oder andere Kombinationen entdecken.
Ganz allgemein kann man sagen, dass es unzählige Vorlagen gibt, die sich mehr oder weniger gut für die einzelnen Darstellungsweisen eignen und einen persönlichen (und unverwechselbaren) Eindruck erwecken, in dem man ganz wenig verändert und möglichst viel stehen lässt – die Änderung des Kopfbereiches mit einem Logo, eigenen Grafiken oder Hintergrundgrafiken kann extrem viel bewirken – eine Einbindung von Kategoriengrafiken und ähnlichem ist relativ einfach und zerstört noch nicht viel. Wenn man nicht von Grund auf eine Seite programmiert (und mein Gott, wer will das schon, wenn es Tausende von Vorlagen gratis oder gegen ein relativ günstiges Entgeld gibt) – sollte aber darauf achten, dass die Vorlage (Template) bei einem Testlauf (oder auf den “Live-View” Plattformen) absolut fehlerfrei laufen. Denn die Fehlersuche kann endlos werden, zumindest für Nicht-Vollprofis. Ob die Seite fixiert ist mit einer klar definierten Breite, in der Breite veränderbar oder sich den Benutzerbrowserfenster anpasst, ist eine Wissenschaft für sich. Hier müssen bereits anfangs klare Vorstellungen vorhanden sein, nur wenige Templates bieten alles. Eine meiner liebsten Herausforderungen ist daher, bestehende Templates auf andere Grössen anzupassen. Bei meiner Suche nach der Zukunft bin ich auch auf folgendes Angebot gestossen – für 1’500.– Franken (oder Euro) schreiben gewitzte Internetverdiener Ihre alte Homepage um für ein CMS (Content-Management-System) und ihre neue Homepage sieht aus, wie die Alte. Meiner Meinung nach investieren Sie diesen Betrag eher zusätzlich in jemanden, der Ihnen einen neuen Auftritt verpasst. Wenn schon neu, dann richtig neu, was ja noch immer nicht heisst, dass alles über Bord geworfen werden muss. Aber, wie man gelegentlich einen neuen Prospekt macht, oder das Geschäft neu streicht, ein neues Auto anschafft, so ist ein Internetauftritt ebenfalls ein Verschleissartikel, der nach ein paar Jahren durchaus modernisiert werden darf.


