… hat sich die Sportredaktion des Tagesanzeigers wieder einmal gefragt und einen Artikel von Widersprüchen und exzellentem Deutsch hingekriegt.
Vorneweg – ja, Glück hatte der australische Abfahrer, wie auch der Pistenarbeiter, es hätte auch anders enden können.
Aber nun einmal der Reihe nach:
“…der Abfahrer… vermied… “ – zwar wird später noch zitiert, dass der Australier (Craig Branch) einfach “kopfrunter” weitergefahren sei – damit hat er aber nichts vermieden, es ist einfach nichts passiert.
“Nur weil er eine Fahrlinie auf der anderen Seite gewählt…” – so scheint es, dass es die 38 Gestarteten vor ihm auch schon taten, wenn man das Bild anschaut. Ja man könnte den Eindruck erhalten, der Pistenarbeiter sei zwar auf der Piste gewesen, aber doch einige Meter von der Rennlinie entfernt.
“Der Branch….” = der Cuche war heute nicht unser Didier, dafür der Défago und sind wir froh, dass der Walchhofer nicht einer von uns ist.
Am Schluss lässt man den Australier zitieren und zeigt eigentlich (extrem unbewusst) auf, dass die Zeilen vorher einen Haufen Bocksmist waren.
Nun ja – vielleicht ist es so, dass die Journalisten nach Kreativität bezahlt werden, beim Tagi.


