Randnotizen
Notizen am Rande – ganz zufällig ausgewählt

Archiv für den Okt, 2009

Uf u dervo

31. Okt, 2009

Im Engadin mit Meret Boxler und irgend einem gesponsorten Reiseredaktor??? Wenn man also ins Engadin reist, besser gesagt nach Sils Maria und dann ins Fextal (Val Fex = FEX mit einem scharfen Fisch-F) und dann etwa 20 Mal und als einziges “Lokal” das Chesa Pool hört, dann tönt das für mich doch sehr nach billiger Promo, wie nach Reisejournalismus. Wenn dann noch von Kutschenfahrten auf Kufen, von der Kapelle in Curtins (die “Einheimische Barbara” erzählte dies in breitem Züri-Düütsch) und als Wandervorschlag rund um Sils der Höhenweg von St. Moritz über Grevaselvas zum Piz Lunghin bringt – dann frag ich mich, wieviel Objektivität und (Selbst-)Erwandertes so eine Reisesendung manchmal beinhaltet.

Dieses “Uf u dervo” war vom Informationswert etwa eine glatte 2 von 10 möglichen Punkten, dass auf DRS3 verfügbare Infoblatt würde zumindest eine glatte 3 erhalten.

UPDATE: Wie ich in der Antwort geschrieben habe, bin ich dran, bei DRS3 am abklären, wie man dieser extrem einseitigen Berichterstattung am Besten ein bisschen auf die Finger klopfen kann. Ich biete dem Andi Löffel auch an (natürlich auf Kosten von DRS3, damit Neutralität gewährt bleibt), ihn dort rumzuführen, wo andere Jahr für Jahr für Wochen kommen, um zu zeigen, dass es nicht “nur” ein Lokal gibt, usw.

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Kultur im Ennetsee

31. Okt, 2009
Die Veranstaltungsseite präsentiert sich so

Die Veranstaltungsseite präsentiert sich so

Meine Partnerin – grosse Anhängerin von “Gospel” und ähnlichen nicht Main-stream Musik-stilen kam per Zufall auf die Idee, dass der Bo Katzman wieder einmal auf Tournee sein wird. (Also, das war ja ganz anders – Ich sah im Migros-Ex Libris Club Flyer das Angebot für seine neue CD und sagte, er sei sicher wieder mit dem Chor auf Schweizertour).

Weil der Bo Katzman oft auch in Cham im Lorzensaal einen Halt machte, suchte ich im Internet sofort die Homepage des Lorzensaals (www.lorzensaal.ch) und fand auch das Datum – viel mehr gibt der Veranstaltungskalender des Lorzensaals nicht her. (Die Links führen jeweils auf die Künstlerhomepage).

Dann sind wir über einen Auftritt von Linard Bardill vom 1. November 09 gestolpert. Linard Bardill ist ein Bünder Künstler und meine Partnerin seit Jahren eine glühende Verehrerin des Sängers, Geschichtenerzählers, Künstlers und und und…

Quelle: www.bardill.ch

Quelle: www.bardill.ch

Kleine Einschubgeschichte: vor etwa 3 Jahren, als DRS3 noch zur Adventszeit die Aktion “DRS3 macht es Türli uuf” durchführte und Tag für Tag jemandem einen ganz besonderen (unausgesprochenen) Wunsch erfüllte, ja da hatte ich dank DRS3 praktisch die Zusage, dass meine Partnerin überraschenden Besuch von Linard Bardill erhält – leider kam dann anstatt der definitiven Bestätigung ein Absage. Einerseits verstand ich die “Begründung” – anderseits kam der Datumsvorschlag von seiner Seite. Ich war ein bisschen enttäuscht.

Item, jetzt singt er also im Lorzensaal in Cham und da würde man sich ja vielleicht über nähere Einzelheiten gerne informieren, Billette, Programm und ähnliches.  Der Lorzensaal gibt da nicht viel her. Zumindest sind da einige Veranstaltungskalender weitaus auskunftsfreudiger.

Nun, ein bisschen neugieriger geworden, durchforstete ich die (bescheidene) Seite des Lorzensaals, die zwar aktuell ist, aber mit Informationen relativ geizig umgeht und irgendwie auch “altbacken” wirkt.

Auf einer Seite erfährt man dann doch, dass die Seite von einem veritablen “Profi” erstellt wurde. Wobei mich allerdings ein ganz kleines Detail am untersten Rand der Website doch wieder ein bisschen stutzen liess, aber sehen Sie selbst.

Netscape 4.7 - etwa aktuell im Jahr 2000

Netscape 4.7 - etwa aktuell im Jahr 2000

Internetzeitmässig ist diese “Optimierungsphrase” einige Generationen alt, Netscape (als Produkt) gibt es seit 2 Jahren nicht mehr und Netscape Benutzer sind im tiefen einstelligen Prozentbereich zu finden.

Zusammenfassend ist der Auftritt schlicht (finde ich gut), aber mit Informationen so geizig, dass es schwer ist, sich über die Anlässe wirklich zu informieren.

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Experten

31. Okt, 2009

Ist man gesundheitlich angeschlagen und gönnt man sich einen Heimtag, kann auch die beste Schwitzkur im Bett mit der Zeit langweilig werden und – zumindest in meinem Falle – man stöbert im Internet nach “News”, die meist schon wochenlang die Menschheit nicht mehr beschäftigen.

Heute hörte ich im Radio, dass 13 Millionen glückliche Impfdosen (nicht etwa Büchsen, nein, kommt von Dosis EZ), auf nicht ganz so glückliche Schweizer und Schweizerinnen warten, welche sich der Neuen Grippe (Synonym für H1N1 Grippe, der fälschlicherweise im Volksmund bestens bekannten Schweinegrippe) hingegeben haben oder die Angst mit sich tragen, ebendieser zu begegnen.

Filmriss – 13 Millionen Impfportionen für wieviele Schweizer? – Also ich war ja nie das Mathegenie, dass ich gerne gewesen wäre, aber wie war das, was der Beat Schlatter bis jetzt im TV gekomikt hat? Bis zu 2 Millionen SchweizerInnen können sich mit der Nicht-ganz-Grunz-Grippe anstecken? Das wären dann sehr gute 6 Spritzen für jeden potenziell Zu-Erkrankenden. Ola, es geht noch weiter, eigentlich sollte ja jeder mehr oder weniger gesunde Schweizer und ebensolchige Schweizerin, welche/r von diesem Virus angerempelt wird, die Krankheit ausbaden – gemeinhin die gesündeste Art, der Grippe zu begegnen.

Zudem ist die Impfung, die nächste Woche in die Gänge kommt, respektive für Risikogruppen und Präventiv-leberInnen, nicht frei von Nebenwirkungen und die Inhaltsstoffe nicht unumstritten.

Also was soll man machen? Soll man sich impfen lassen, die Impfung nicht ertragen, an einer “normalen” saisonalen Grippe trotzdem erkranken oder soll man sich ungeimpft den Dingen stellen, die da kommen? Rufen sie mich an, für 4.90 die Minute orakle ich über die Zukunft.

Wie auch immer – Ende der Grippesaison wird die Bilanz wahrscheinlich nicht anders aussehen, wie in vergangenen Jahren. X – Erkrankte, Y – Hospitalisierungen und Z – Todesfälle.

Eine andere Sache, die mir über die Wochen und Monate aufgefallen ist, da gibt es einen Beda Stadler, Professor und Sprachrohr der Immunologie, vergleichbar mit dem “Aviatikexperten Sepp Moser”, der kaum crashed ein fliegendes Objekt über Ursachen orakelt, also der Beda Stadler ist etwas ähnliches in der Schweizer Medienlandschaft, wenn es um Krankheiten geht. Kaum fällt irgend ein Stichwort, sammelt er Medienschaffende um sich, wie es sonst nur noch der Papst mit seinen Schäffchen machen kann, und prophezeit, was noch nicht einmal in den Sternen geschrieben steht. So verkündete er am 14. August das Ende der Schweinegrippe und letzthin den (ungeprüften) Misserfolg eines beinahe schon “hausmittelähnlichen” Rezepts gegen Neurodermitis.

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M-Infoline

30. Okt, 2009

Manchmal schmunzle ich über Geschichten, die nur das tägliche Leben schreiben kann. Meine Lieblingstierärztin und meistgelesene Schweizer Bloggerin (wen wunderts) ChliiTierChnübler hat sich mit dem Migros-Kundendienst angelegt.

Dabei hat Sie dem Migros-Kundendienst eine einfache Dreisatzaufgabe gestellt, für welche der Kundendienst einmal ZWEI !!! Wochen brauchte, um eine erste unantwortende (entschuldigende) Antwort zu erstellen.

Hier das Problem: Macht man sich 1 dl Sirup im Mischverhältnis 1 Teil Sirup + 6 Teile Wasser ergibt sich ein Energiewert von 49 kcal. Angenommen, man vergisst das Wasser und macht sich 1 dl Sirup unverdünnt, dann nimmt man wieviel Kalorien zu sich? Na, klingelt es schon? Na? Hilfe gefällig?

OK, das Ganze ist vielleicht doch nicht so einfach, wissen doch die Migros-Menschen nur, dass 1 dl verdünnter Sirup WENIGER also 0.5 g Eiweiss hat. Dies könnte ja dann bei unverdünnter Dosis noch immer noch weniger als 0.5 g Eiweiss sein oder maximal 3.49 g. Vielleicht hat Wasser auch einen Energiewert oder der Zuckergehalt verändert sich beim Sirup nicht linear oder Wasser tötet Kalorien bereits vor der Konsumation. Vielleicht versammeln sich auch alle Kalorien am Boden der Sirup-Flasche, wer weiss. Vielleicht braucht es aber auch nur 1 Mensch, der einen Taschenrechner bedienen kann.

Was Chnübli (vielleicht) nicht weiss, ist, dass die M-Infoline dem MGB Zürich (Migros Genossenschaftsbund) angehört, Sie als Kundin zur Migros Aare (Bern-Solothurn-Aargau) und der Sirup von der Seba Aproz produziert wird, also im Wallis. Damit sind bereits drei Regionen involviert, die miteinander ziemlich wenig am Hut haben (haben Sie schon von einem Walliser gehört, der freiwillig einem Zürcher hilft) und anderseits von einem Zürcher, der sich in die Mentalität einer Solothurnerin/Bernerin versetzen kann? Ist ja auch egal – ich bin Zuger und gehöre daher zur Genossenschaft Luzern und kenne die gleichen (schleppenden) Antworten – unter anderem, als ich einmal fragte, warum waschmaschinenfestes Besteck bereits beim ersten Maschinenwaschen Flugrost ansetze. Wenn dann die verschiedenen Abteilungen noch die zuständige Fachstelle finden müssen – bei der Migros scheint das ein Rennen gegen den Wind.

Vielleicht gelingt es ja der Chnübli, wenn Sie sich direkt mit Aproz in Verbindung setzt – eine E-Mailadresse findet man unter www.aproz.ch und Walliser und Berner haben ja sonst ein relativ gutes Verhältnis untereinander.

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Der Morgen danach

30. Okt, 2009

… ist der Morgen bevor sich meine Partnerin meiner für ein Wochenende annimmt – und gesund pflegt. Man(n) fühlt sich ja bekanntlich wohl, wenn er liebevoll umsorgt wird. Natürlich war die Nacht zuvor nicht von einem Seitensprung geprägt, sondern von einer weiteren keuchenden und rasselnden Nacht.

Damit sich der Weg der Besserung bis nächste Woche bis zu seinem Ende beschreiten lässt, verzichte ich heute grosszügigerweise, meine gequälte Gesundheit der Öffentlichkeit zu präsentieren und hüte das Bett. Damit kann ich mir nicht den Ausgang retten, wäre ich doch die perfekte Störgeräusch-Maschine für besinnliche Konzerte oder hochstehende Studiofilme sondern höchstens der Partnerin 1 – 2 Stunden durchgehenden Schlaf gönnen.

PS: Nein, ich grunze nicht, auch (verspätete) Vögel haben sich bei mir nicht eingenistet – ich durchlebe einfach meine Erkältungsattacke, welche mich jeweils im Spätherbst und nochmals gegen Mitte Januar jährlich besucht. Wie angeworfen kommt es und ein paar Tage später ist es am Morgen wieder weg.

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Sommerzeit auf WordPress

30. Okt, 2009

Seit die Sommerzeit zu Ende ist (und sich mein Computer automatisch der aktuellen Zeit angeschlossen hat) – kennt WordPress (oder mein Blog) folgende Gleichung: 23 Uhr = Mitternacht

… und leitet somit eine Stunde zu früh den neuen Tag ein. Ich habe keine Ahnung wieso, ging ich doch davon aus, dass WordPress auf die Systemuhr zurückgreift.

UPDATE: Natürlich hat “TIN” in seinem Kommentar recht – WordPress verwaltet “seine” Zeit selbst und für die Sommerzeit musste ich auch bei den Einstellungen fummeln. Naja – ich werde alt, vergesse so Sachen und anderseits war es mir bis jetzt nicht einmal der Mühe wert, in den Einstellungen zu kontrollieren. Problem gelöst.

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Sam Fuin

30. Okt, 2009

… oder wo ist es geblieben, der stilvolle Event der Roche? Ok, ok und der Gemeinde Risch.

Sam Fuin oder Samhain soll – extrem kurz zusammengefasst – das Sommerendefest im altkeltischen Jahreskalender gewesen sein. Eine detailliertere Erklärung liefert Wikipedia.

Sam Fuin steht aber auch für einen Anlass, der in Zusammenarbeit mit Roche und mit der IG Kultur Risch auf Schloss Buonas durchgeführt wurde. Jeweils am Freitag vor dem 31. Oktober fand dieser Anlass in diesem wundervollen Schlosspark am Zugersee statt und bot sowohl vom Dargebotenen, wie auch vor der Ambiente her einiges mehr, als jeder Halloween-Event bieten konnte.

Letztes Jahr musste der Anlass kurzfristig abgesagt werden, nachdem heftiger Schneefall die Laubbäume so schwer machte, dass man befürchtete, dass die Last einige Bäume zum Zusammenbrechen verleiten könnte.

Scheinbar ein guter Grund, dass dieser öffentliche Anlass sang- und klanglos aus dem Event-Kalender von Risch-Rotkreuz und der Firma Roche gestrichen werden konnte. Dazu kann ich nur sagen: Schade – ich wollte dorthin gehen.

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Tagesmix

29. Okt, 2009

Nein, mein Virus ist noch nicht tot, aber leicht gezähmt, das macht mir das Stöbern (nicht mehr durch die Zeitung, aber durch Tagi-Online) halbwegs Spass. Also beziehen sich alle Quellen auf www.tagesanzeiger.ch – ansonsten werde ich es erwähnen.

Der GC-Hochstapler, Kreditkartenbetrüger und Sohn von Saddam Hussein und einer arabischen Prinzessin – der steinreiche Eckel hat auch noch eine Plattform auf SF erhalten. “Mein Gott – mein Vater ist ein Überirdischer und meine Mutter die heimliche Königin von ….”  und wenn Sie mir genug Publizität und Geld offerieren wiederhole ich diese Geschichte bis zum St. Nimmerleinstag.

In Zürich gibt es Wahlen – oder so ähnlich, auf jeden Fall geht es um Jositsch und eine Studentenverbindung. Dieser Mann ist (war) Mitglied er AV Bodania (www.bodania.ch), einer Studentenverbindung der HSG. Der Schreibtischtäter des Tagesanzeigers macht daraus eine “erzkonservative und frauenfeindliche” Offenbarung. Ehrlich, wenn der Blick-Schreier Tagesanzeiger Redaktor Insiderwissen möchte, kann er sich mit mir in Verbindung setzen, dann hätte er wenigstens nachprüfbare “Fakten”.  – Und nein, ich war nie HSG’ler.

Auch über die Margrittli-Baufirma mit ihrem Spekulationsbesitzer habe ich bereits geschrieben. Nun scheint eine Scheidung im Raume zu stehen. Vielleicht sieht man dann wieder Bauarbeiter auf den Baustellen und nicht nur Abschrankungen.

Über alles andere habe ich nun doch keine Lust, zu schreiben.

Halt – da kommt mir doch noch was in den Sinn – nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit, kehren Sie in sich ein und dann versuchen Sie sich zu erinnern, wie Victor Giacobbo die Figur des Harry Hasler und des Fredy Kunz (?) so erfolgreich in die Komiker- und Satirelandschaft der Schweiz einführte. Jetzt stellen Sie sich vor, der Victor wäre noch immer im Saft seiner jungen Jahre und hätte folgende Aufgabe: “Erfinde einen (fehlgeleiteten) SVP-Politiker, der unbedeutend genug ist, damit man ihn ignoriert und trotzdem ein Weltbild hat, dass bei der Mehrheit der Bevölkerung zumindest ein mitleidiges Lächeln ins Gesicht zaubert.” Victor Giacobbo hätte diesen Wirrkopf wahrscheinlich René Kuhn genannt. Dumm ist nur, den gibt es bereits, sein Profil kurz gesagt: Die Frau hat einen Wert, den Äusserlichen; Schweizer Frauen sind Links und deshalb Vogelscheuchen; Im Ausland ist alles besser;

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