Randnotizen
Notizen am Rande – ganz zufällig ausgewählt

Archiv für den Sep, 2009

Hat der Tagi Angst?

29. Sep, 2009
Nicht wirklich ein positives Feedback

Nicht wirklich ein positives Feedback

Soviel ich mich erinnern mag, konnte der geneigte Leser (auch die Leserin) heute morgen auf www.tagesanzeiger.ch noch einen Kommentar zum neuen Look der Printausgabe abgeben. Obwohl man sich in Selbstlob fast ertränkt und obwohl diverse Artikel allesamt das “sinnliche” (Eigenwerbung Tagi) Design herausstreichen, obwohl der Leser auch an einer Abstimmung mitmachen kann (Resultat heute um 22 Uhr – Screenshot www.tagesanzeiger.ch) – obwohl dies alles so gelungen scheint, die Möglichkeit einen Kommentar abzugeben, scheint nicht (mehr) gegeben zu sein.

Naja, dafür darf ein Direktor von Edipress (gehört zur Tamedia AG) das neue Design loben.

Der Titel widerspricht dem Artikel

Der Titel widerspricht dem Artikel

Peter Rothenbühler, sicherlich gestandene journalistische Persönlichkeit, wird der Titel “Das Lifting ist gelungen – man merkt nichts” unterschoben – in seinem Artikel findet er dann allerdings doch so einiges, was man (seiner Meinung nach) merkt. (Ich weiss nicht genau, wie man das interpretieren soll, wenn man das geflügelte Wort: “Der Hund beisst sich selbst in den Schwanz” als Vergleich hinzufügt.) Die “alte Dame” aus Zürich, wie man die NZZ auch gerne betitelt, die selbst vor einer Woche ihr Gesicht liftete, hält sich vornehm zurück mit ihrer Kritik, deutet aber zumindest an, dass einiges (noch) nicht gelungen ist.

Genug Tages Anzeiger – ich denke, da läuft intern noch einiges. Trotzdem, irgendwie bin ich natürlich stolz, dass Peter Rothenbühler in seiner irgendwie abrupt endenden “Kritik” mindestens in 3 von den mir angesprochenen Punkten auf der gleichen Wellenlänge reitet.

Quellen: www.tagesanzeiger.ch / www.nzz.ch

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Tages Anzeiger – Verdikt: NEF

29. Sep, 2009

Nicht ErFüllt. Damit meine ich nicht die Umstellung auf das 4-Bund-Konzept, daran kann und muss man sich gewöhnen. Vielmehr ist mir folgendes beim ersten “neuen” Tages Anzeiger aufgefallen:

  • Allgemeiner Eindruck: Frisch – nicht frisch… irgendwie anders, ganz anders. Könnte noch eine Layout-Baustelle sein. Ich sehe das Konzept noch nicht wirklich. Bei einigen Seiten habe ich den Eindruck, dass das ganze in die Länge gezogen wurde, wie unharmonisch in die Länge gewalzt. Gewisse Überschriften erreichen “Blick-Grösse”. Einige Schriftgrössen und -Arten scheinen zu “tanzen”, lassen sich nur schwer lesen. Ausser auf der Frontseite vermisse ich Artikel-Verweise.
  • Frontseite:  Der Tageskommentar (meist meine erste Anlaufstelle) ist nun auf die 2. Seite gerutscht – ein Vorteil ist dabei nicht erkennbar. Die heutige Ausgabe hat mir eindeutig zuviel “schwarz-weiss”, das gleichfarbige Bild unterstützt diesen Eindruck zusätzlich. Zuviel “fette” Schlagzeilen.
  • Artikeltitel: Es gibt X-verschiedene Grössen von Titel zu den einzelnen Artikeln, für mich zuviele, damit wird ein harmonisches Seitenbild gebrochen. Zudem sind die Titel meist “hochhängend” und verleiten dazu, dass man mit dem Titel eher den darüber liegenden Artikel erfasst. Daneben hat es aber auch Artikeltitel, die in den Leerraum eingemittet sind und solche, die tiefhängend sind. Noch erkenne ich kein “Konzept” dahinter. Zudem scheint es mir, dass für jeden Titel eine eigene Grösse gewählt wurde (natürlich übertrieben) – aber diese verschieden grosse Titel verwirren mich mehr, als dass sie mich durch die Zeitung führen.
  • Schriftarten: Grundsätzlich angenehm lesbar, hin und wieder eine “Katastrophe”. So stimmt für mich z. B. die gewählte Schrift für “Resultate” im Sportteil überhaupt nicht. Diese “Schriftart” wird noch bei einigen anderen wiederkehrenden Rubriken verwendet und “nervt” meine Augen. Einige Schriften scheinen “gestreckt”, auch darüber stolpere ich.
  • Farben: HILFE – Pink Börsenzahlen, ist es Pink (oder eine damit verwandte Farbe), in welchen die “gestreckten” Indizes daherkommen. Von der Sonntagszeitung abgeschaut, farbige Kopfbalken, aber warum nur bei gewissen Themen. Graue Zwischentitel, respektive “Zitate”. Mausgrau gehört nicht in die Zeitung.

Fazit: Für mich scheint die erste Ausgabe des neuen Tagi eher eine Baustelle und reiht sich dabei in zahlreiche “Re-Designs” oder “Re-Launches” in jüngster Vergangenheit ein. Ein weiteres Beispiel für teuer bezahlte Designer-Arbeit, bei dem man ein gewähltes Design irgend wann einmal auf die Konsumenten loslässt, um dann durch das Feedback anzupassen. Ein gutes Beispiel dafür ist “Bluewin”, das Volksportal der Swisscom. Nach dem Re-Launch und der “Konsumentenerziehung” wurde noch monatelang nachgebessert. Auch beim neuen Tagesanzeiger habe ich den Eindruck, dass hier einmal verschiedenste Konzeptbausteine zusammen gewürfelt wurden und über die nächsten Wochen (eventuell Monate) diverse Anpassungen erfolgen werden. Ich würde fast eine Wette eingehen, dass 10 zufällig ausgewählte “Laien” oder Tages Anzeiger LeserInnen etwas Vernünftigeres zustande gebracht hätten.

Handkehrum wird man sich daran gewöhnen (müssen) und in wenigen Wochen oder Monaten kann eine Beurteilung bereits ganz anders sein.

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Etwas Gutes tun

28. Sep, 2009

Help end world hunger

Sie können spielerisch (einzige Voraussetzung ein bisschen Englischkenntnisse) ihr Wissen herausfordern und zugleich mithelfen, den Hunger auf der Welt ein bisschen zu stillen. Machen Sie mit. Wechseln Sie unter “Subjects” ihr Wissensgebiet, z.B. Länder der Welt, Hauptstädte oder …

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  • Keine ähnliche Beiträge.

Personal Antivirus – again

28. Sep, 2009
Screenshot www.tagesanzeiger.ch - gefälschte Warnmeldung

Screenshot www.tagesanzeiger.ch - gefälschte Warnmeldung

Bereits am 18. Juni 2009 habe ich einen Artikel verfasst, über das zweifelhafte Gebaren von “Personal Antivirus”. Firefox-Benützer erhalten obiges Bild (links, Fälschung – rechts, mit einem anderen Text und bei der deutschen Firefox Version in deutsch, korrekt).

KORREKTE Warnmeldung bei Firefox, beim Besuch einer "gefährlichen" Seite

KORREKTE Warnmeldung bei Firefox, beim Besuch einer "gefährlichen" Seite

Der Tagesanzeiger Online hat das Thema aufgegriffen und jetzt einen Artikel verfasst, den können Sie hier lesen.

Mit dem Herunterladen des “Entfernungsprogrammes” erreicht man das pure Gegenteil, man öffnet den “Angreifern” Tür und Tor.  Hier deshalb nochmals, was man dagegen tun kann:

Googlen Sie nach diesem Begriff, werden Sie immer wieder über das Entfernungsprogramm “Spyhunter” stolpern – vergessen Sie es. Das Programm scheint zwar seriös zu sein, erkennt aber nur das “Personal Antivirus” Programm, entfernt es aber nicht, dafür wären dann $ 29.95 fällig. Zuverlässige Software, die das Schadprogramm entfernen sind folgende:

  • Windows Defender: Systemsteuerung>Sicherheit>Windows Defender (Achtung, schauen, dass letztes Update gemacht wurde). Windows Defender entfernt gemäss Erfahrung auf einem befreundeten Computer sämtliche Spuren.
  • Malwarebites finden Sie hier. Es gibt eine “Gratis”-Version, die voll funktionsfähig ist und das Programm entfernen soll.
  • Kaspersky Online Scanner. Soll das Programm erkennen und entfernen.
  • Spybot Search&Destroy soll in der aktuellen Version das Schadprogramm ebenfalls lokalisieren und entfernen können.
  • möglicherweise gibt es auch noch weitere Programme – verzichten Sie auf jeden Fall bei der Entfernung auf die Preisgabe von persönlichen Informationen, wie E-Mailadresse, Wohnadresse oder sogar Kreditkartennummer.

Es gibt auch die manuelle Variante, dass Schadprogramm zu entfernen, die die sich das zutrauen werden sicherlich auch die Seiten finden, wo alle Dateien und Registry-Einträge gelistet sind.

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Kommt der Steinbrück

28. Sep, 2009

… nun in die Schweiz und geniesst sein (steuerfrei) angelegtes Spargeld? Wahrscheinlich nicht wegen Steinbrück, aber die SPD hat sich ja einen regelrechten Abschiffer geleistet, dafür ging eine andere Welle quer durch das ganze Land. Guido, die Läster- Westerwelle sammelte Sitz um Sitz.

Wissen Sie die Resultate für die Schweiz? Auch nicht. Ok, ich habe mir 5 “Newsportale” herausgepickt:

  1. bluewin.ch
  2. tagesanzeiger.ch
  3. blick.ch
  4. nzz.ch
  5. zisch.ch

Und verglich die Schlagzeilen am Sonntag um 19.30 Uhr

  1. Volle Konzentration auf Deutschland als “Aufhänger” – kleine Infografik für die Schweiz, keine regionalen Resultate (auf der Übersicht)
  2. Deutschland/Deutschland/Polanski/Polanski/FC Zürich, so die Reihenfolge der “Aufhänger”. Unter “Meistgelesen” ein Verweis
  3. Immerhin, die Laufschrift geht so: Polanski/Deutschland/Cancellara/IV-Revision. Ein bisschen Schweizer Politik
  4. Deutschland/Deutschland/Polanski/Couchepin (zu den Abstimmungen)
  5. Das Innerschweizer Portal kennt weder die eidgenössischen Abstimmungen noch die deutschen Wahlen (und den Polanski schon gar nicht). Liebe Zischler und ZugerNeusteNachrichten-Abo-Verkäufer, dies ist mitunter ein Grund, wieso ich nicht einmal geschenkt die NeueZugerZeitung in meinem Briefkasten möchte!

OK, der Mehrwertsteueraufschlag entlockt mir keine Jubelrufe, aber sollten wir tatsächlich einen Teil unserer desolaten finanziellen Situation bereinigen können, diese 0.4 % Mehrwertsteuer tun niemandem weh. (Und könnten mit verschiedenen Massnahmen dennoch zu Preissenkungen führen). Die zweite Vorlage, nie gebraucht, nicht nötig, weg damit.

In Zug durften wir noch HarmoS begraben – obwohl ich etwas gegen 26 verschiedene  Schulsysteme bin, finde ich HarmoS nicht den geeigneten Weg. Die Anpassung der kantonalen Verfassung war meiner Meinung nach auch nur “kosmetischer” Natur.

Artikel geschrieben am Sonntag, 19.35 Uhr, veröffentlicht am Montag, 00.01 Uhr

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Heute vor 8 Jahren

27. Sep, 2009
Erinnerungen

Erinnerungen

Es war in Zug, etwa um halb Elf. Die ersten Schüsse hörten sich wie zu boden fallende Paletten an. Eine sinnlose Tat.

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Mein Freund ist er ja nicht

26. Sep, 2009

… der Oswald Grübel, Chef der UBS. Auch hat er meiner Meinung nach bis jetzt die UBS höchstens auf tiefem Niveau stabilisiert, aber sicherlich nicht auf einen Vorwärtskurs gebracht. Meine Hoffnung, dass sich die UBS-Aktie erholt und auf CHF 20.–, später sogar auf CHF 25.– erholt, bleibt wahrscheinlich ein Wunschgedanke. Zumindest dieses Jahr und für den CHF 25.– Wert.

In einem möchte ich ihm aber Recht geben – leider. Und zwar, wenn er den IWF (Internationaler Währungsfond) zitiert:

Grübel verwies auf Berechnungen des Internationalen Währungsfonds (IWF), wonach die Finanzbranche weltweit 4000 Mrd. Dollar abschreiben müsse. Auf die Banken entfallen demnach 2500 Milliarden Dollar. Bisher wurden laut IWF erst 1100 Milliarden Dollar abgeschrieben.

Für mich ist es nicht nachvollziehbar, wie Banken teils bereits wieder Gewinne ausweisen, die den Ergebnissen der “Vor-Krisen-Gewinne” nur marginal hinterherhinken. Im Laufe der nächsten Jahre müssen die Banken noch enorm viele Korrekturen vornehmen und wenn es Banken gibt, die bereits wieder X-Milliarden Gewinn vermelden, dann ist dies für mich reine Schönfärberei.

Viele Kaffeesatzleser erkennen auch bereits ein Ende der Krise, sprechen von Aufschwung. Diese Zweckoptimisten vergessen wohl, dass die Betriebsschliessungen, Stellenabbauten, Konkurse und Wirtschaftsbereinigungen erst nächstes Jahr und in den folgenden Jahren mit voller Wucht durchschlagen werden. Einerseits werden vielen Staaten durch geringere Steuereinnahmen und höheren Sozialkosten gewisse Leistungen kürzen, anderseits wird sich die Kaufkraft vermindern, was dem Wirtschaftsaufschwung mit Garantie nicht förderlich ist.

Weiter kommt hinzu, dass der normale Bürger über viele Jahre fast mit jedem Franken den er ausgibt, ein paar Rappen an die Wiederauferstehung des maroden Wirtschaftssystems abgibt. Geld, dass er ansonsten für “Zusatzkäufe” hätte ausgeben können.

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Auf der Suche nach

26. Sep, 2009
Chillen diese Cheel-reader? Und was ist mit dem Haufen?

Chillen diese Cheel-reader? Und was ist mit dem Haufen?

… Roger Federer, der sich scheinbar diese Woche einmal so richtig “menschlich” gezeigt haben soll, bin ich -

to cheer=anfeuern/leaderin=Leiterin, Anführerin - cheel=existiert nicht, readerin=Leserin

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wieder einmal – bei tagesanzeiger.ch gelandet. Dort sollte RF versteckt sein, habe ich erfahren.

Soweit bin ich nicht gekommen, denn wieder einmal bin ich über einen Verschreiber gestolpert, den der zuständige “Praktikant” sogar mehrfach brauchte. Zudem bleibt die Frage, was der Satz bedeuten soll, beim ersten Bild.

Gefunden habe ich dieses kleine Zeitungsgeschichte hier. Danke Tagesanzeiger. Im gleichen Video-Bilderreigen sehen Sie übrigens noch eine Flitzerin, die “angeblich” ein Tor schiesst (1/9), sowie Roger Federer am Freuen (3/9) und eben die Cheelerinnen (4,5/9).

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