Meine Kinder

… möchte ich einmal hier vorstellen, nach sommerlichen Aktivitäten, die mich einerseits in die Höhe trieben und gelegentlich auch im Flachland entlang regensicheren Touristenpfaden führte.

Naja – ganz unspektakuläre Ausflüge, zum Beispiel an den Zugersee offenbarten dann doch – verbunden mit dem Aufreissen der Wolkenbänder – für Anti-Action. Aber genau diese Ruhe war es manchmal, die wunderbare Erlebnisse und Beobachtungen hervorzauberte.

Beginnen wir also mit Kinderreigen, der von meiner Partnerin auch ausführlich mit der Kamera festgehalten wurde. Die Bilder werde ich ebenfalls hier veröffentlichen.

Am Zugersee gab es kleine Taucherli zu beobachten, junge Schwäne und halbwüchsige Enten. Ein Ort, um all dies zu sehen ist der Villette-Park in Cham. Am See kann man sich ein bisschen die Füsse vertrampen, sieht dabei noch “Bamelis”, riesige Fische und Haubentaucher, die blitzschnell unter Wasser weite Strecken tauchten.
Ebenfalls am Zugersee kann man ebenso unspektakulär vom Choller (oder Cham) entlang dem Ufer gehen. Höhepunkt des Spaziergangs nach Zug und zurück war sicherlich der Spatzenbaum mitten im Campingplatz “Lorze”. Hunderte, wenn nicht Tausende von Spatzen tummelten sich in der Baumkrone und zwitscherten sich die Seele aus dem Leibe.

Am Bodensee lud die Insel Mainau ebenfalls mit den Kindern von unzähligen Wasservögeln und dem Schmetterlingshaus – neben der Pflanzenpracht und den Chiletannen.

Der Tierpark Langenberg, welcher wunderbar gelegen am Fusse des Albis oberhalb Langnau liegt offenbarte mir das BraunbärenKIND. Im wirklich grossen Bärengehege waren die Kapriolen des Bärenjungen eine Augenwohltat. Glücklicherweise sind wir dort gleich zweimal gelandet, so durften wir noch den herumtollenden WolfsKINDER zuschauen und nicht nur einen Luchsvater auf über 10 Meter in einem Baum entdecken, sondern auch noch zwei kleine und putzige LuchsKINDER im Spiel mit ihrer Mutter, die leicht genervt, die Kleinen mehrfach mit einem Klaps bedachte. Übrigens, da der Bärenvater sich auch zeigte, kann ich mein Bärenbild auch vermännlichen und muss nicht mehr mit dem Weibchen schummeln.

Neben vielen weiteren Ausflügen in der Schweiz bleiben noch die MurmeltierKINDER zu erwähnen, die etwas unterhalb des Furkapasses beim Belvédère freilebend an den “never-ending” Touristenstrom gewöhnt haben und in den Felsen herumkrabbeln, ohne sich an den neugierigen Augen der Touris zu stören.

Ach ja – einem mir unbekannten Vogel-KIND möchte ich hier an dieser Stelle ebenfalls noch einen Gedanke widmen. Während unseren Wander- und Ausflugszeit hat sich in der Wohnung meiner Partnerin ein unerwartetes Tierdrama abgespielt. Der Kuschel- und Kampfkater, der Vögel normalerweise durch Tapsigkeit schon von weitem warnt, hat das Angebot eines Kamikaze-Jungvogels angenommen und die Wohnung mit unzähligen kleinen Federn geschmückt.

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