…sind ärgerlich, Baustellen sind mühsam und nicht zuletzt behindern Baustellen auf der Strasse den Verkehr massivst. Sobald Kantone oder auf den Autobahnen der Bund solche Baustellen koordiniert, werden die Baustellen auch “ewig”. So ist es nicht verwunderlich, dass ohne Leistungsdruck auf Bauunternehmen unsere Strassen bis zur Fertigstellung bereits wieder sanierungsbedürftig sind. Hoch gelobt sei das Schweizer Land und das viele Geld, welches in diese Baustellen verlocht werden, nur um kurze Zeit später für eine Sanierung anzustehen.
Der Bund hats und vom Bund kann man nehmen. So gibt es auch eine “Bundesbaustelle” auf dem Rütli, weit ab jeder Strasse und weit ab von jedem Verkehr. Schon fast exklusiv sind die Baustelleninformationen, mit der Angabe der stundenweise Sperrung von Gehwegen. So ganz nebenbei ist das das Auffälligste am Rütli, irgendwelche Dokumentation über die Bedeutung des Rütlis sucht man sonst vergebens, oder ist so gut getarnt, dass es nicht so einfach auffindbar ist.
Zurück zur Baustelle, die vom Bund finanziert wird und für die beteiligten Bauunternehmen sicherlich lukrativ ist, denn:
a) Feierabend scheint bereits kurz nach 16.oo Uhr zu sein.
b) Die Bauarbeiter werden ab ca. 16.15 Uhr von einem privaten Taxiboot erwartet, welches dann noch vor halb 5 die Arbeiter wieder sicher nach Brunnen fährt.
Ach ja – das tägliche Kursschiff verlässt das Rütli um 16.36 Uhr und wäre um 10 vor 5 auch schon in Brunnen.

