

Wir hatten auf unserem Ausflug auf das Jungfraujoch fast mit allen Wettersituationen zu tun. Blauer Himmel auf der Aussichtsplattform mit guter Rundsicht. Auf der Sphinx war es bedeckt und mittelmässige Sicht und als wir wieder von der Sphinx unten waren auf dem Weg zur Mönchsjochhütte, standen wir nach kurzer Zeit in dichtem Schneegestöber. Das hat sich dann schon bald wieder verzogen und wir gingen nochmals in den Eispalast und auf die Aussichstplattform. Dort allerdings zogen es die meisten Leute vor, im Schutze des Gebäudes zu bleiben, da gerade (leicht) stürmischer Wind herrschte und der “ewige” Schnee sich in Form von spitzigen Eiskristallen auf jede unbedeckte Hautstelle stürzte. Mir hat das Spass gemacht.
Als Fazit gilt: “Bucheli” hat versagt – er hat “nur” schönes Wetter vorhergesagt. Einen einmaligen Tag zu erwischen, ist vielleicht mit viel Glück verbunden, aber wir haben sicher alles gesehen, dass es zu sehen gibt. Es war den Ausflug wert. Auch muss man sich bewusst sein, dass blauer Himmel bei der “Reiseabfahrt” noch lange keine Garantie für blauen Himmel bei der Ankunft ist – aus der Region Zug vergehen sicherlich einmal knappe 4 Stunden, bis man am Ziel ist – und in dieser Zeit kann in den Bergen doch recht viel passieren.
Ich bevorzuge noch immer die Anreise über Lauterbrunnen. Einerseits fasziniert mich das Tal, anderseits finde ich die Fahrt mit der Bahn ordentlich spektakulär. Die Aussicht mitten in der Eigerwand ist genial-einmalig und auf dem Jungfraujoch ist man wirklich hoch. Als Flachländer spürt man definitiv die 3000 Höhenmeter Differenz. Auch dies eine ganz besondere Erfahrung.
Alles über das Jungfraujoch und die Bahnen finden Sie hier. Viel Vergnügen beim Ausflug.

