…sollte jetzt die einstimmige Meinung der ParlamentarierInnen sein. Warum diese 180 Grad Wendung meiner Meinung? Dies ist eigentlich ganz einfach zu erklären.
Ersten sind die weiteren Kandidaten eh nur Handlanger der Übervater-politik Blochers und teilweise noch viel widersprüchlicher, womit bereits alles über die restlichen Kandidaten gesagt ist.
Zweitens kennen die restlichen Parlamentarier und Bundesräte den Christoph Blocher bereits. Damit kann man ja alles organisieren. Die Bundesräte (natürlich ist es die Bundesversammlung) wählen Christoph Blocher für die nächsten drei Jahre zum Bundespräsidenten und die restlichen Bundesräte überlassen ihm das VBS, sowie alle weiteren Geschäfte, in welchen er klüger ist, als alle anderen zusammen. Ist das ein Problem? Der Christoph Blocher kann die Bundesratssitzungen gleich zuhause machen. Fingerschnippend baut er der Armee wieder ein Feindbild (in der Schweiz), findet die Bewaffnung und die Strategie, sowie die richtigen Leute, die Banken kann er zwangsverstaatlichen (ja logisch, wir müssen alle eine finanzielle Einbusse ertragen) und an ausländische Banken verkaufen (nicht ohne einen anständigen Posten Aktien für sich zu behalten – damit lässt sich schon bald das Vermögen wieder verdoppeln). Wie demontiert man ein “Übervater”? Gar nicht – man lässt in das selber machen. Wenn irgend jemand glaubt, dass mit Hauruckpolitik wirklich etwas bewegt wird, soll er (oder sie-falls “sie” eine eigene Meinung haben darf), dies doch einmal erleben.
Was wären die Konsequenzen? Im Schweizer Staat wären bis im Jahr 2011 einige Milliarden in Luft aufgegangen, völkerverständigungsmässig könnten wir bei Null anfangen und die SVP hätte im Jahre 2011 vielleicht noch ein Wähleranteil von einem Prozent, ausser man wäre bereits soweit, dass jeder Schweizer automatisch SVP wählen muss (macht er dies nicht, wird er automatisch (mangels Asylanten) ins Ausland abgeschoben) – so schlimm sind diese Aussichten auch nicht und vorallem, wir hätten dann wieder etwa 20 Jahre Zeit, um Vergangenes zu richten.
Grundsätzlich ist es doch zum Haareraufen, dass ein Kandidat wählbar sein soll, nur weil er nicht Blocher heisst. Anderseits – Büenzli und Küenzli glauben ja daran, dass einer, der Milliardär wurde (diese Rechnung stammt nicht von mir) und in den letzten 50 Jahren 364 Tage à 12 Stunden à 5000.– Stundenlohn = 1 Milliarde wirklich den Mittelstand und die Bauern im Kopf hat. Guet Nacht Nägeli. PS: In Tat und Wahrheit hätte er eher das doppelte Verdienen müssen, da ja Christoph Blocher auch Steuern zahlt. PSPS: In Tat und Wahrheit hätte er etwa das Doppelte vom Doppelten verdienen müssen, da er ja nicht nur einfacher Milliardär ist. Hhmm, da hatte er doch seinen ersten Job erst mit 29 Jahren. Naja – dann hätte er schon bald einen Stundenansatz im Rahmen eines Jahreslohnes eines durchschnittlichen Bauers.
Genug Zynismus – man weiss ja, dass er das Vermögen hauptsächlich durch Finanztransaktionen gemacht hat – damals nannte man es noch Gewinnoptimierung bei den Firmen und “Entlassung” bei den Angestellten. Sodann hat man die Firma (das Knowhow) ins Ausland verkauft und die restlichen Produktionsplätze in der Schweiz auch noch abgeschafft. JA, dieses System wird von 30 Prozent der Schweizer vertreten und fast abgöttisch geliebt.
OK – Nun einmal noch ganz ernst – wie bereits früher erwähnt, geht es der SVP ums Stänkern, das beweist Sie mit der Nomination von Christoph Blocher und wenn der SVP Fraktionsvorstand behauptet, er sei der Beste in der momentanen Finanz- und VBS-Krise (???) – tönt dies wie Hohn gegenüber all den Kleinanlegern und Mittelständischen, die nicht zuletzt wegen Blocher und Co jetzt mit dieser Situation abfinden müssen. Lemmings nennt man dies als Computerspiel – SVP-Wähler in der Schweiz.
Nebenbei – politisch unterstütze ich keine Partei sondern den mir sinnvollsten Politiker, wie auch die (meiner Meinung nach) sinnvollste Politik. Von welcher Partei die stammt, ist mir eigentlich egal.

