10. Mrz, 2010

Quelle: Screenshot www.nic.ch (Switch) Auf Bild klicken für Grossansicht
Bei weitem keine Exklusivität ist eine .ch Domain. Das war einmal anders. Per 31. März 1995 waren gerade einmal 412 .ch Domains registriert. Am 31. Dezember 2009 waren es 1′381′198 Adressen mit einem .ch am Ende. Diese Angaben macht der Verwalter der .CH – Adressen, Switch auf seinen Seiten (www.nic.ch).
Gwundernasen haben auch eine (leicht veralterte) interaktive Karte, bei welcher für jede einzelne Gemeinde der Schweiz die Anzahl der Domains in Relation zu den Einwohnern dargestellt wird.
Natürlich wollte ich ein paar Sachen rausfinden und habe folgende Fakten zusammen getragen:
- In Hünenberg (meiner Wohngemeinde) sind 1692 .ch Adressen registriert, oder jeder 5. Einwohner (20.5%) hat eine eigene Domain.
- Die Stadt Zug haben in der Relation zu den Einwohnern rund 53.7% eine .ch Adresse.
- Die Gemeinde Neuheim toppt diese Werte mit 293.4%, oder rund 5′692 Domains.
- Statistisch gesehen hat jeder/jede fünfte Person im Kanton Zug eine Domain auf .ch. Im Kanton Jura ist es etwa jede 25. Person
- Weltweit hat die Schweiz somit eine der höchsten Domain-Dichte.
- Es gibt sie noch – die Domain-Verweigerer, die grösste Gemeinde ist Bertschikon (1002 Einw.) im 2008 – heute hat mindestens die Gemeindeverwaltung eine eigene Domain. Dann wären da St. Martin (GR/41), Mulegns (GR/26), Vergeletto (TI/60), Oppens(VD/159) und Dozwil (TG/541)
Kennen Sie eine Gemeinde mit einer grösseren Dichte als Neuheim (293.4%) oder weitere Verweigerer? Melden Sie es mir.
Die interaktive Karte mit allen Gemeinden finden Sie bei Switch (www.nic.ch) unter Statistiken und dort Domain-Namen-Dichte.
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09. Mrz, 2010
Natürlich gibt es mittlerweile Fotowettbewerbe wie Sand am Meer, einer der beständigsten ist der Coop-Fotowettbewerb – ein Thema ein Monat lang, die Jury wählt 30 Fotos aus (meist politisch korrekt durchmischt) und die LeserInnen der Online-Ausgabe der Coopzeitung dürfen schliesslich das Siegerfoto auswählen. Nachbearbeitet (korrigierte) Fotos sollen keine Chance haben, anderseits führt einem genau der Coop-Fotoexperte zu solchen Schritten, wie auch die Rubrik “Wie Lade Ich Ein Bild Hoch”. Meiner Meinung nach ein krasser Widerspruch. Auch ist es mehr oder weniger irrelevant, ob ich jetzt erst ein Bildprogramm mit (z.B.) hoher Sättigung direkt an der Kamera wähle, oder dem Bild nachträglich mittels eines Bildbearbeitungsprogrammes ein bisschen mehr Sättigung verabreiche.
Das aktuelle Thema beim Coop – Fotowettbewerb (8. März – 7. April 2010) ist “Kurven, Kurven, Kurven”. Männigliches Herz schlägt höher und die Wetten laufen heiss, ob es einerseits Fotografen/Fotografinnen gibt, die menschliche Kurven subtil hochladen und anderseits Coop ebensolche auch veröffentlicht. Ansonsten dürfen wir uns über Hunderte von Strassenkurven freuen und ein paar dutzend Hunde, welche eine Kurve rennen. Randnotiz: gemäss NDR kann sowohl Hunderte von …, wie auch hunderte von… geschrieben werden (unbestimmte Zahlenmenge), aber dutzende Menschen (dutzende von Menschen).
Der Tagesanzeiger bringt auf tagesanzeiger.ch jeweils auch ein Fotowettbewerb, stolpert man heute darüber, findet man die Rubrik schon morgen nicht mehr und wenn man es findet herrscht ein wohl-(un-)geordnetes Chaos. Seit heute sind die 20 Gewinner (nur der Erste gewinnt etwas) veröffentlicht (wie wäre es mit Tagi-Schnupper-Abos oder 1 – 3 Monaten Verlängerung). Die Gewinner des aktuellen (Fasnachtsfotowettbewerb) findet man hier. Durchklicken, “meine Fotografin” landete auf Anhieb auf Platz 12 und schlägt damit noch knapp einen Teilnehmer, welcher ebenfalls in meiner Blogroll zu finden ist. Das “Dossier” Fotowettbewerb ist dann ein ungeordnetes Sammelsurium, welches mit den Novemberbilder beginnt, die Januarfotos zeigt, dann die Dezemberbilder und dann zweimal Fotos zum Thema “Advent” (aber kein Hinweis auf den aktuellen Wettbewerb). Ach ja, irgendwo erfährt man auch, dass ein neuer Wettbewerb ab Mitte März in der Pipeline ansteht. Wer den Weg zum Tagi-Fotowettbewerb findet, hätte per se schon einen kleinen Preis verdient.
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09. Mrz, 2010

Screenshot www.zisch.ch
Aus Holland kommen die Basiselemente, welche hier zusammengesetzt werden zu je 130 Meter langen Elementen, um schlussendlich eine rund 500 Meter lange schwimmende Brücke auf dem Vierwaldstättersee zu bilden. Dies ist nötig, weil die Kantonsstrasse Hergiswil – Stansstad seit einem Felssturz im letzten Herbst gesperrt ist, der Fährbetrieb für Langsamverkehr nur von Montag-Freitag gewährleistet ist und die voraussichtlichen Sicherungs- und Räumungsarbeiten noch mindestens 3/4 – 1 Jahr dauern werden. Die (gesperrte) Kantonsstrasse ist die einzige Verbindung zwischen Hergiswil und Stansstad neben der Autobahn A1.
Die Pontonbrücke wird 5 Meter breit, asphaltiert und wird eine knapp 3 Meter breite Fahrspur, sowie einen Geh-/Zweiradweg haben. Die Pontonbrücke soll beleuchtet sein und ab dem 31. März 2010 befahren werden können.
Gemäss dem Presseportal des ASTRA kann man die Brücke mit 30km/h befahren, ist für Lastwagen und Cars gesperrt und soll in Europa einzigartig sein.
Zudem soll es schon bald möglich sein, eine weitere Fahrspur entlang dem Lopper einzurichten, womit der Verkehr zweispurig geführt werden könnte. Bei schlechtem Wetter (Sturm/hoher Wellengang) ist die Brücke gesperrt.
(Quellen: www.zisch.ch und ASTRA (presseportal.ch))
Link zum Video.
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08. Mrz, 2010
… zum 82. Mal wurden heute Nacht die begehrten Oscars verteilt. Steve Martin und Alec Baldwin führen durch die mit einer klassischen Musical-Szene eröffneten Nacht. Es gibt für eine Show wohl keine bessere Form der Präsentation, wie ein Duo, dass sich versteht und gut harmoniert. Bei Alec Baldwin wirkte es ein bisschen gekünstelt, zu stark auf den Teleprompter fixiert – das Duo harmoniert nicht zur Perfektion, aber unterhaltsam ist der Wort-Schlagabtausch alleweil. ORF1 – obwohl ein bisschen national angehaucht – bringt in den (amerikanischen) Werbepausen Ergänzungen mit Hannelore Veith und Alexander Horwath (österreichischer Filmkritiker – excellentes Allgemeinwissen). Das Hollywood Kodak Theatre ist dieses Jahr in einem eher schlichten Dekor gehalten. Aber eigentlich ist die ganze Show nur ein langes Tamtam für den besten Film, die beste Schauspielerin, den besten Schauspieler und noch die Nebenrollen. Hier also die Gewinner (chronologisch)
- Best Supporting Actor: Christoph Waltz (Inglourious Basterds)
- Best Animated Picture: Up – Pete Docter
- Best Original Song: “The Weary Kind” von Ryan Bingham und T-Bone Burnett, Crazy Hearts
- Best Original Screenplay: “The Hurt Locker” by Mark Boal
- Geehrt wird John Hughes posthum, Regisseur und Produzent (Breakfast Club, Ferries Bueller’s Day off, Curly Sue, Home alone usw)
- Best Animated Short Film: Logorama by Nicolas Schmerkin
- Best Documentary Short Film: Music by Prudence von Roger Ross Williams and Elinor Burkett
- Best Life-Action Short Film: The new Tenants by Joachim Back and Tivi Magnusson
- Best Make-up: Star Trek – Barney Burman, Mindy Hall and Joel Harlow
- Best Adapted Screenplay: “Precious, based on the novel “Push” by Sapphire” by Geoffrey Fletcher
- The Governors Award: Lauren Bacall, Roger Corman, Gordon Willis & John Calley (geehrt am 14. Nov 2009)
- Best Supporting Actress: Mo’Nique in “Precious: Based on the Novel ‘Push’ by Sapphire”
- Best Art Direction: Avatar by Art Direction: Rick Carter and Robert Stromberg; Set Decoration: Kim Sinclair
- Best Costume Design: The Young Victoria – Sandy Powell
- Best Sound Editing: The Hurt Locker - Paul N.J. Ottosson
- Best Sound Mixture: The Hurt Locker - Paul N.J. Ottosson and Ray Beckett
- Best Camera (Cinematography): Avatar – Mauro Fiore
- Best Original Score (Music): UP - Michael Giacchino
- Best Visual Effects: Avatar - Joe Letteri, Stephen Rosenbaum, Richard Baneham and Andrew R. Jones
- Best Documentary Feature: The Cove – Louie Psihoyos and Fisher Stevens
- Best Film Editing: The Hurt Locker – Bob Murawski and Chris Innis
- Best Foreign Language Film: The Secret in Their Eyes (El Secreto de Sus Ojos) Argentinien
- Best Leading Actress: Sandra Bullock “The blind Site”
- Best Leading Actor: Jeff Bridges “Crazy Heart”
- Best Picture: “The Hurt Locker” – Kathryn Bigelow, Mark Boal, Nicolas Chartier and Greg Shapiro, Producers
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07. Mrz, 2010
Manchmal werde ich ja gefordert und manchmal versuche ich auch, zu fördern. Am heutigen Sonntag wurde ich einerseits gefordert, als wir auf die Wappen der 11 Zuger Gemeinden stiessen und ich diese den einzelnen Gemeinden zuordnen sollte.
Damit es anderen Menschen nicht so geht, wie mir, dass man plötzlich an den eigenen Gemeindewappen scheitert, hier die Zuger Gemeindewappen:
- Gemeinde Zug: Gleich wie der Kanton, waagrechtes Weiss-Blau-Weiss
- Gemeinde Baar: links eine schwarze Burg auf gelb (gold) und rechts ein Patriarchenschlüssel auf blau
- Gemeinde Walchwil: Eine grüne Tanne auf 3 grünen Hügeln mit 6 roten Tannzapfen (die symbolisieren die 6 alteingesessenen Geschlechter)
- Gemeinde Oberägeri: Die Apostel Petrus und Paulus in einem roten Ruderboot auf blauem See
- Gemeinde Unterägeri: Ein Schiffer in Segelschiff auf blau-weiss gewelltem See
- Gemeinde Menzingen: Drei langgestreckte Tannen auf drei grünen Hügeln
- Gemeinde Neuheim: Ein grüner Lindenbaum auf auf einem grünen Hügel, gelber Hintergrund
- Gemeinde Steinhausen: Ein Schwarzer Steinbock auf drei grünen Hügeln, weisser Hintergrund
- Gemeinde Cham: Roter, aufrechtgehnder Bär auf weissem Hintergrund
- Gemeinde Risch: Ein oranger Luchs an einem Baum mit Früchten auf einem Hügel mit gelbem Hintergrund
- Gemeinde Hünenberg: Zwei gespiegelte Einhörner auf drei Hügeln mit blauem Hintergrund
Die 13. Flagge auf dem Bild eins (weisse Kirche auf rotem Grund und blau-weiss kariertes Feld) ist mir unbekannt.
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Die elf Zuger Gemeindewappen plus Schweizer Fahne
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Fotokunst meiner Fotografin (alles schräg)
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Die (leider nachträgliche) Förderung mit Photoshop – gerade ausrichten
Leider kam meine Förderung heute erst mit Verspätung – soweit es sich um Fotos handelte, bei denen ein Horizont ersichtlich war, waren alle wieder links abfallend. Die (weibliche) logische Erklärung hat medizinische Gründe. Das linke Bein ist etwas kürzer, deswegen fallen die Bilder links ab. Für mich ist diese Erklärung nicht wirklich nachvollziehbar, auch weil meine Bilder normalerweise mehr oder weniger ausgerichtet daherkommen und ich normalerweise erkenne, wenn meine Partnerin schräg fotografiert. Heute habe ich mich nicht geachtet, dafür dann im Photoshop das 5 Sekunden Tool – “Photo gerade ausrichten” in Verbindung mit “Hintergrund zuschneiden” erklärt – sollten Sie also irgendwo auf flickr den heutigen Fotos begegnen und Fahnenmasten senkrecht stehen und der Zugersee nicht links auslaufen, ja, dann hat wenigstens diese Lektion funktioniert.
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07. Mrz, 2010

Ich möchte diese bald 20jährigen Computer-(Benutzer) kennenlernen
Neben Linux und Mac OS ist Windows mit Abstand das weitverbreiteste Betriebssystem weltweit. Aktuell und neu in den Statistiken ist Windows 7, das Betriebssystem, dass in etwa das einhält, was Vista Benutzern versprochen wurde. Zuvor gab es das XP, ME, 2003, 2000, NT und die aus dem vorherigen Jahrhundert, Windows 98 und Windows 95.
Wie aber um Gottes Willen überhaupt noch Computer existieren können, die Windows 3.1? als Betriebssystem haben, würde mich schon wunder nehmen.
Hier ein kleiner Auszug von Wikipedia, was die Anforderungen für Windows 3.0 mit Multimediaerweiterung waren und ab Oktober 1991 vertrieben wurde:
Diese Windows-Version wurde ausschließlich auf CD-ROM vertrieben (als erstes Windows überhaupt) und war nicht weit verbreitet, da Multimedia-PCs (Rechner mit CD-ROM-Laufwerken und Soundkarte mit Midi-Schnittstelle) damals sehr teure Geräte waren. Die übrigen Hardware-Voraussetzungen mit mindestens 10 MHz 286er-Prozessor, 2 MB RAM und 30 MB Festplatte entsprechen dem damaligen Technikstand, dazu wird MS-DOS ab V3.1 (oder ein kompatibles Betriebssystem, wie das damals weit verbreitete DR-DOS) benötigt. – Übrigens, für Windows 3.0 galt folgendes: Im Real Mode genügen sogar ein 8086er-Prozessor und 384 KB Speicher.
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06. Mrz, 2010

Screenshot von Bluewin
Natürlich ist es eine Kunst, Schlagzeilen mit entsprechenden Bildern zu hintermalen. Besonders auf Bluewin.
Ich denke mal, dieser Verkehr wollte heute weder rollen, noch hat er spontan gestockt….
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05. Mrz, 2010
… gibt es nicht, wenn in der Schweiz vom Orangen Riesen gesprochen wird, wissen schon die Kinder, dass landläufig die Migros gemeint ist.
Letzthin war ich wieder in “meinem” Orangen Konsumtempel, welcher ja neuerdings die Preise am Regal anschreibt – oder wenigstens so tut, als ob alle Preise nur noch am Regal stehen (werden). Nicht erst seit der M-Budget-Brötlilachs in einem Blindtest sehr gut abgeschnitten hat – aber seither mit gewissem Stolz – geniesse ich hin und wieder ein Lachsbrötli zuhause. Das (ofenfrische) Krustenkranzbrot gefüllt mit einer Lachsscheibe – ich liebe es. Aber eben, bei den verpackten Fischprodukten bin ich auf die cumulustive Regalanschriftsverweigerung gestossen. Übrigens, wussten Sie, dass der Unterschied von Pepsi und Coke in der Migros 2 Rappen pro 100 ml sind, macht aber bei 6x 1.5l doch stolze 2 Franken 10 aus. Natürlich ist die Preisdifferenz auch nicht 2 Rappen pro 100 ml, sondern liegt eher bei 2.33 Rappen, aber in der Regalanschrift wird (unkorrekt) beim Pepsi auf 13 Rappen aufgerundet (12.33), zusammen mit dem Coke, welches (korrekt) auf 15 Rappen (14.66) aufgerundet wird. – Darüber bin ich gestolpert, weil beim 1.5 Liter Coke ja eine 5 am Schluss stehen müsste, bei 15 Rappen pro 100 ml. Ich muss mir wieder abgewöhnen, über solche Sachen zu stolpern.
Eine sehr amüsant geschriebene Geschichte mit schmunzel-unglaublichem Ausgang kann man hier lesen. Mehr will ich nicht verraten, aber es ist wirklich lesenswert!
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